Der Blick von Norbert Krause geht nach unten

Auch Spielertrainer Jacobs hofft darauf, dass sich die Steel Bulls am Sonntag nicht blamieren.

Lüdenscheid - Die Luft ist erkennbar raus: Mit sorgenvoller Miene blickt Norbert Krause, „Chef“ von Skaterhockey-Zweitligist Sauerland Steel Bulls vor dem morgigen Duell mit Schlusslicht Bremerhaven Whales (15.30 Uhr, Zöpnek-Halle Iserlohn) auf die verbleibenden sechs Spiele, in denen es für die Bergstädter nach der Niederlage in Engelbostel nur noch darum geht, die Saison anständig zu Ende zu bringen.

Von Tim Viebahn-Knötig

Nach oben dürfte kaum noch etwas gehen, vielmehr „müssen wir uns angesichts des Restprogramms eher nach unten orientieren. Das ist ja kein Kanonenfutter, was da in den letzten Spielen auf uns zukommt“, ist Krause ernsthaft besorgt. „Aber wir wollen den Kopf nicht verfrüht in den Sand stecken und morgen in jedem Fall gewinnen“, sagt er. Dem Ausrutscher gegen Engelbostel soll morgen gegen die überhaupt erst einmal siegreichen Nordlichter aus Bremerhaven um Ex-Highlander Matthias Krüer nicht gleich die nächste Blamage folgen.

Die Liste der Ausfälle ist aber erneut schier endlos: Doual, Reinke, Schneider, Pautsch, Gröschner, Bilstein, Breneizeris, erneut Perlitz und dazu ein Fragezeichen hinter Dennis Schlicht, der erst über Nacht aus dem Amerika-Urlaub zurückkehrt – gleich neun Akteure werden den „Bullen“ morgen nicht zur Verfügung stehen.

Notfall-Optionen Novak und Sinagl

Krause aber gibt sich kämpferisch: „Die, die da sind, wollen jedes Spiel gewinnen“, sagt er. Möglicherweise lässt der Meinerzhagener „Macher“ aufgrund der Personalnot die Drähte nach Tschechien glühen, wo mit Sinagl und Novak zwei Optionen für den sportlichen Notfall Gewehr bei Fuß stehen.

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