Steel Bulls fehlt nur noch ein „kleiner Schritt“

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Nur noch ein Schritt: Jakub Bernad und die Steel Bulls wollen den Erstliga-Aufstieg perfekt machen.

Lüdenscheid - Der Traum der Sauerland Steel Bulls von der 1. Bundesliga lebt – und das nach dem 7:6-Coup im Hinspiel mehr denn je: Ein Sieg trennt die Lüdenscheider „Bullen“ nur noch vom langersehnten Aufstieg ins Oberhaus.

Dafür, dass dieser Realität wird, ist am Samstagabend gegen Halbfinal-Gegner Kassel Wizards eine Wiederholung der starken Leistung der Vorwoche allerdings Mindestvoraussetzung (19 Uhr, Zöpnek-Halle in Iserlohn-Sümmern).

Nur als Dritter der Nord-Staffel hatten sich die Steel Bulls überhaupt für die erstmal ausgerichtete K.o.-Runde um die zwei begehrten Aufstiegs-Tickets qualifiziert, drei Siege später stehen die Spieler um Spielertrainer Sascha Jacobs ganz dicht davor, dieses Ticket auch zu lösen. „Um ehrlich zu sein, kam diese Möglichkeit auch für mich total überraschend“, räumt der sonst so souveräne Steel Bulls-Vorsitzende Norbert Krause ein, „es ist so nah und so greifbar.“

Einst mit dem Ziel gestartet, den Durchmarsch von der Landesliga bis in die 1. Bundesliga zu schaffen, glaubten sie bei den „Bullen“ nach einer weiteren eher mäßigen Spielzeit im dritten Zweitliga-Jahr schon selbst nicht mehr ernsthaft an diese große Chance. „Vielleicht liegt es daran, dass wir in diesem Jahr nie gesagt haben, dass wir unbedingt angreifen wollen.“

Vielleicht auch deshalb haben die Steel Bulls noch keine Vorbereitungen für groß angelegte Aufstiegsfeierlichkeiten getroffen, „wer mich aber kennt, weiß, dass ich ein Meister im Improvisieren bin. Ich brauche nicht lange, um eine ordentliche Feier aus dem Hut zu zaubern“, zwinkert Krause, „möglicherweise aus dem Kasseler Zauberhut“, ergänzt der „Macher“ mit einer Spitze in Richtung des Gegners, der sich von Saisonbeginn an den Aufstieg selbst in Großbuchstaben auf die Fahnen geschrieben hatte.

Damit es was wird mit dem Aufstieg, muss heute mehr stimmen als das geplante Rahmenprogramm (Einlaufkinder, Licht- und Nebelmaschine). „Wir wissen nicht recht, was uns erwartet“, spürt auch Krause-Filius Robin die knisternde Spannung. „Geben die sich auf?! Ich denke, die Anfangsphase wird entscheidend sein.“

Nach dem Motto „Never change a winning team“ gibt es auch keinerlei Veränderung zum Hinspielsieg.

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