Inline-Skaterhockey

Highlander schon wieder gegen Essen

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Die Highlander freuen sich auf das Pokalmatch gegen die Rockets Essen.

Lüdenscheid – In der Liga ruht für die Highlander Lüdenscheid nach dem 8:7-Sieg in Bissendorf nach Penalty-Schießen für sechs Wochen der Spielbetrieb, doch bevor sich der Bergstädter Inline-Skaterhockey-Erstligist endgültig in die Sommerpause verabschiedet, geht es für das Team von Trainer Toni Fonso am Samstag noch einmal um Pokalehren.

Im Viertelfinale empfangen die „Schotten“ Titelverteidiger Rockets Essen um 19 Uhr in der Sporthalle des Bergstadt-Gymnasiums. „Der Fokus liegt klar auf der Meisterschaft, aber natürlich wollen wir im Pokal eine Runde weiterkommen“, stellt Highlander-Kapitän Matti Stein klar, dass die Konzentration der „Schotten“ den letzten sechs Bundesligapartien und dem Kampf um den Klassenerhalt gilt. 

Dennoch schafft der Pokalwettbewerb neben der durchaus reellen Chance auf einen nationalen Titel einen weiteren Anreiz: „In diesem Jahr könnte der Einzug ins Halbfinale reichen, um in der nächsten Saison am Europapokal teilzunehmen“, zeigt Stein auf, warum die Highlander trotz Außenseiterrolle und den vielen sportlichen Misserfolgen heute voll motiviert in das Duell mit den hochdekorierten Revierstädtern – 14 Titel in den letzten acht Jahren – gehen dürften. Den „Raketen“ gebührt ganz klar die Favoritenrolle, doch ein ähnlicher Spaziergang wie im Bundesliga-Hinspiel, als die Petrozza-Truppe schon nach 20 Minuten 6:0 geführt hatte, ist heute wohl nicht zu erwarten. 

Bereits beim letzten Aufeinandertreffen der Westklubs zeigten sich die Highlander bei der denkbar knappen 7:8-Niederlage deutlich formverbessert, krönten diese schon tolle Leistung im „Pott“ vor einer Woche mit dem Erfolg in Bissendorf und dem ersten Sieg nach fünf Niederlagen. Personell herrschten bei den Sauerländern bis gestern allerdings noch zahlreiche Unklarheiten, weshalb sich Kapitän Matti Stein nicht auf eine personelle Grundformation festlegen wollte.

Sauerland Steel Bulls erwarten die Düsseldorf Rams

Seit dem Rückzug aus der 1. Bundesliga ist es ruhig geworden um die Sauerland Steel Bulls. Dabei haben sich die Sauerland-Bullen in der Landesliga Westfalen hervorragend akklimatisiert und sind Tabellenführer Ahaus bei zwei Zählern Rückstand dicht auf den Fersen. Am Sonntag aber kommt’s für die Schützlinge von Trainer und „Macher“ Norbert Krause zum bisherigen Saisonhighlight, wenn die Steel Bulls im Pokalviertelfinale den Erstbundesligisten Düsseldorf Rams in der Bolzhalle Höh empfangen (19 Uhr). 

Auch wenn die Widder als siegloses Bundesligaschlusslicht anreisen – alles andere als ein Ausscheiden würde den alten Hasen Krause überraschen. Dessen Zielsetzung ist eindeutig: „Wie sagt man so schön: Wir möchten das Spiel so lange wie möglich ausgeglichen gestalten.“ Den einzigen Hoffnungsfunken versprüht die Spielstätte selbst. „Die Höh ist unser einziger Vorteil. Vor der Halle hat jeder Gegner Respekt.“ 

Allerdings haben die Steel Bulls zwei personelle Rückschläge zu verkraften: Topscorer Stefan Streser (Bandscheibenvorfall) fällt aus, Phillip Schumacher mit Fersenproblemen. Zumindest als „Zocker“ fühlt sich Krause bereits als heimlicher Gewinner: Mit Kumpel Christian Perlitz – der Routinier geht für die Rams auf Torejagd – hat er eine Wette abgeschlossen. „Dabei hat er nicht gemerkt, dass wir ausgemacht haben, dass der Gewinner des Spiels das Essen zahlt…“

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