Aufsteiger muss beim Saisonstart zum „Vize“

Jubeln wie in der Vorsaison wollen die Akteure der Highlander Lüdenscheid auch in der am Wochenende beginnenden Saison der Inline-skaterhockey-Bundesliga wieder. - Fotos: Viebahn-Knötig

Lüdenscheid - Nach nur zwölf Wochen hat das Warten ein Ende: Mit dem Duell zwischen dem TV Augsburg und den Buffalos Berlin wird am Samstag in der Fuggerstadt die vierte Spielzeit in der erst 2012 wieder eingeführten eingleisigen 1. Bundesliga im Inline-Skaterhockey eingeläutet.

Gesucht wird der Nachfolger von Titelverteidiger HC Köln-West Rheinos, der am Nikolaus-Samstag zum fünften Mal in seiner Vereinsgeschichte den Henkel-Pott in die Höhe stemmen durfte. Dabei brachten die vergangenen drei Jahre drei verschiedene Meister hervor. Für Spannung ist also auch in der neuen Saison garantiert. Der TV Augsburg zählt ebenso wie der Rivale aus dem Rheinland einmal mehr zum heißen Kreis der Anwärter, hatten die Fuggerstädter nach ihrem Triumph 2012 doch jeweils erst in den Endspielen das Nachsehen gehabt.

2013 hatten die Schwaben den Samurai Iserlohn beim Jubeln zusehen müssen, vor etwas mehr als zwei Monaten verfehlte der TVA in der Domstadt das Happy-End. Revanche kann der „Doppel-Vize“ bereits am Sonntag nehmen, wenn die Kölner zum ersten Top-Spiel der Saison nach Augsburg reisen.

Zuvor bittet der Vizemeister allerdings die Buffalos Berlin zum Saisonauftakt. Neben den Düsseldorf Rams kehrten auch die „Büffel“ aus der Hauptstadt ins Oberhaus zurück. Man darf durchaus gespannt sein, welche Rolle die beiden Aufsteiger einnehmen werden.

Die Highlander Lüdenscheid nehmen zunächst die Zuschauerrolle ein. Erst am 21. März steigen die „Schotten“ ins Geschehen ein, haben dann aber auch gleich einen ganz dicken Brocken vor der Brust: Im beinahe schon Traditionsduell gastieren die Mayer-Schützlinge bei den Rockets Essen, die sich 2014 erstaunlich die Hauptrundenmeisterschaft holten, ebenso überraschend aber auch gleich gegen Reviernachbar Duisburg Ducks im Play-Off-Viertelfinale scheiterten. Während den „Raketen“ aus dem Revier aber durchaus eine ähnlich gute Runde zugetraut werden darf, gibt man sich bei den Highlandern gewohnt zurückhaltend. Der Kader der Bergstädter ist nahezu unverändert, allerdings mussten die „Schotten“ bekanntlich einen gravierenden Einschnitt auf der Schlüsselposition im Tor hinnehmen.

Zurückhaltung in puncto Transfers war ansonsten bei fast allen Bundesligisten angesagt, Kontinuität im personellen Bereich hat in diesem Winter nicht zuletzt aus finanziellen Gründen Hochkonjunktur. Die große Ausnahme bilden die Rhein Main Patriots, die sich sowohl qualitativ als quantitativ verstärkt haben und denen damit auch eine sehr gute Rolle zugetraut werden darf. - KN

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare