Keine Punkte für Highlander im „Chiefs Garden“

Marvin Gleibler (links) musste in der Schlussphase von der Strafbank aus mit ansehen, wie in Neuss die Vorentscheidung gegen die Highlander fiel. Foto: Viebahn-Knötig

Neuss -  Sieg im Kreisderby, aber keine Punkte im „Chiefs Garden“: Nach dem viel umjubelten 8:5-Erfolg gegen den MK-Rivalen Samurai Iserlohn am Freitag verpassten es die Highlander Lüdenscheid am Sonntagnachmittag, im Gastspiel bei den Uedesheim Chiefs mit einem weiteren „Dreier“ einen wichtigen Schritt in Richtung Play-offs um die Deutsche Meisterschaft im Inline-Skaterhockey zu machen. Die Highlander unterlagen in Neuss 9:10 (1:3, 4:4, 4:3).

Im Vergleich zum Freitagabendspiel mussten die Highlander auf Stein und Demuth verzichten, aber auch die Hausherren hatten nicht aus dem Vollen schöpfen können, wurden durch vier Anleihen aus der Regionalliga-Reserve verstärkt. Die Lüdenscheider erwischten einen Start nach Maß, gingen durch Heckmann früh in Führung (2.), die Matzken aber prompt egalisierte (5.). Der lieferte sich dann mit Loecke eine kleine Faustkampf-Einlage: Beide mussten für fünf Minuten in die „Kühlbox“, zudem auch Highlander-Akteur Könning auf die Bank – dennoch überstanden die Gäste aus dem Sauerland diese „2:3“-Situation schadlos. Dann aber trafen Scheu und Drehmann und führten die Chiefs mit einem 3:1-Vorsprung in die erste Drittelpause.

Doppelschlag durch Otters und Loecke

Den Mayer-Schützlingen aber gelang im zweiten Sektor zunächst die Wende, als Otters und Loecke per Doppelschlag trafen. Es kam jedoch keine Ruhe ins Spiel der „Schotten“, die nur drei Minuten später schon wieder hinten lagen (4:5, 30.) und wie nach dem ersten Drittel auch in den letzten Abschnitt einen Zwei-Tore-Rückstand mitnahmen. Per direktem Freistoß brachte Svejda die Highlander nur 33 Sekunden nach Wiederanpfiff wieder heran. Die Gäste drängten, trafen aber nicht und wurden durch Strafzeiten immer wieder zurückgeworfen.

Aufholjagd kommt letztlich zu spät

Ausgerechnet Ex-Highlander-Publikumsliebling Robert Eefting nutzte eine Überzahl zum 8:6 und stellte damit die Weichen für die Chiefs auf Sieg. Als die Referees mit Seuster und Gleibler etwas umstritten gleich zwei Highlander auf die Strafbank schickten, sorgte Schmitz per Doppelschlag in zwölf Sekunden für die Vorentscheidung (52.). Die Highlander bewiesen dennoch Moral bis zum Schluss, die Aufholjagd kam aber insgesamt zu spät.

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