Inline-Skaterhockey

Paukenschlag: Highlander nehmen Zweitliga-Spielrecht nicht wahr

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Stephan Seuster verkündigte am Totensonntag das Zweitliga-Aus der Highlander für die neue Saison.

Lüdenscheid – Paukenschlag bei den Highlandern Lüdenscheid am Totensonntag: Wie Stephan Seuster, Abteilungschef der Inline-Skaterhockeysparte beim Großverein LTV 1861, am Sonntag mitteilte, nehmen die „Schotten“ ihr Startrecht in der 2. Bundesliga nicht wahr.

Ihre Meldung haben die Highlander bereits zurückgezogen und hierüber auch schon den Verband ISHD unterrichtet. Bei der Bundesligatagung am Totensonntag war ein Vertreter der Highlander nicht vertreten gewesen. 

Hauptausschlaggebend für die Entscheidung war die aus Highlander-Sicht wenig nachvollziehbare Eingruppierung in die Süd-Staffel und der damit verbundene finanzielle Mehraufwand, den vor allem Fahrten nach Freiburg, Atting und Merdingen mit sich gebracht hätte. 

„Das ist für uns nicht zu schaffen“, begründete Seuster, der auch erläuterte, wie es für Highlander weitergehen könnte. Derzeit ein denkbarer Weg wäre es, dass die nach der 3:4-Niederlage in Iserlohn am 21. September nach insgesamt 13 Spielzeiten aus der Eliteklasse abgestiegene 1. Herrenmannschaft der Highlander in der Saison 2020 in der Regionalliga an den Start geht und hier den Startplatz der Reserve einnimmt. 

Highlander-Spieler finden neue Vereine

Die hatte sich mit dem zweiten Tabellenplatz in der Landesliga Westfalen das Aufstiegsrecht für die dritthöchste Liga gesichert. Die 2. Mannschaft könnte dann einen Neubeginn in der Landesliga angehen. Die Schotten hatten sich fest einen Startplatz in der Nord-Staffel der 2. Bundesliga gewünscht. Umso weniger Verständnis brachten Seuster und seine Kollegen in der Highlander-Führung für die Eingruppierung in den „Süden“ auf. 

Nur zwei Monate nach dem Abstieg aus Deutschlands höchster Skaterhockey-Spielklasse verschwinden die Highlander damit vorerst von der nationalen Bildfläche. Diese Entwicklung ist, keine Frage, eine sehr traurige. Bereits vor dem Rückzug aus der 2. Bundesliga war bekannt geworden, dass sich nach Robert Engelmann und Nico Degenhardt auch Top-Talent Brijaan Schmitten zur neuen Saison den Mendener Mambas anschließt. Zuvor hatten sich auch Nationalspieler Lucas Kleinschmidt (zu den Duisburg Ducks) und Routinier Christian Unger (zurück nach Assenheim) neu orientiert.

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