Highlander gehen mit Schwung ins Jubiläumsjahr

Vier Neuzugänge der Highlander Lüdenscheid waren beim Trainingsauftakt in der Iserlohner Heidehalle bereits dabei (von links): Jonas Mohr, Alexander Hassel, Timo Tinz und Lukas Tinz. Foto: Viebahn-Knötig

Lüdenscheid – Exakt 105 Tage nach dem Viertelfinal-Aus gegen die Samurai Iserlohn haben die Highlander Lüdenscheid die Vorbereitung auf die neue Spielzeit aufgenommen – und mussten zum Trainingsauftakt ausgerechnet dahin zurück, wo die Saison 2015 geendet hatte: Entgegen der geplanten Rückkehr in die Sporthalle des BGL mussten die „Schotten“ ihren Aufgalopp wegen der noch andauernden Hallenarbeiten wieder in die Iserlohner Heidehalle verlegen.

Dennoch machten die Highlander schon deutlich: Es soll schwungvoll in die Jubiläumssaison gehen, wenn die Highlander schon zum zehnten Mal in Deutschlands oberster Spielklasse im Inline-Skaterhockey antreten.

Mit dem Heimspiel gegen den TV Augsburg am 19. März, so sieht es der offizielle Spielplan noch vor, soll für die Highlander der Startschuss in die neue Spielzeit fallen, wenn die Jagd auf Neu-Meister Essen eröffnet wird.

Wegen der unklaren Hallensituation „werden wir das Augsburg-Spiel aber wahrscheinlich verlegen“, sagt Teamleiter Jonathan Otters, der gemeinsam mit Vorjahres-Kapitän Falk Elzner die erste Einheit leitete, bei der immerhin schon 14 Akteure mitwirkten. Jiri Svejda, Andre Bruch, Matti Stein und Robin Loecke fehlten noch Eishockey-bedingt. Und auch Neu-Trainer Robert Simon wird erstmals am Samstag sein neues Team um sich scharen. Simon indes wird ein eingespieltes Team vorfinden, das bis auf Goalie Sebastian May (zurück nach Iserlohn) und Dustin Demuth lediglich zwei Abgänge zu verzeichnen, sich dafür punktuell und gezielt verstärkt hat.

Erstmals mit drei Torhütern in die Saison

Vom Lokalrivalen Steel Bulls kehrte Nationaltorhüter Jonas Mohr zurück, aus Krefeld und Duisburg wechselte das Brüder-Duo Lukas (Crefelder SC) und Timo Tinz (Duisburg Ducks) in die Bergstadt und stößt bei den „Schotten“ auf den ehemaligen Mitspieler aus Duisburger Zeiten, Joachim Könning. Die Gruppe der „Neuen“ wird durch Alexander Hassel und Sven Rotheuel komplettiert. Hassel kommt vom Zweitligisten Mendener Mambas und sucht noch einmal die Herausforderung 1. Bundesliga, mit dem 23-jährigen Rotheuel werden die Highlander erstmals mit drei Torhütern in die neue Saison gehen. Der gebürtige Oberhausener stammt aus der Jugend der Piranhas, zählte aber in der vergangenen Saison bereits zum Kader der Samurai Iserlohn. Unter Robert Simon ist Rotheuel auch beim Eishockey-NRW-Ligisten Königsborn für das Toreverhindern zuständig.

Kompletter Verzicht auf Testspiele

Und auch ohne den Coach scheint das Saisonziel klar umrissen. „Es wäre vermessen, den Klassenerhalt als Ziel auszugeben“, formuliert es Falk Elzner, „in die Play-offs sollten wir schon kommen.“ Dazu werden die Highlander an ihrer Linie des vergangenen Jahres festhalten und regelmäßige Trainingseinheiten an den Samstagen absolvieren, auf Testspiele indes verzichten die „Schotten“ gänzlich. Sollte das Augsburg-Spiel tatsächlich verlegt werden, wäre Vize-Meister Köln am 3. April Auftaktgegner der Simon-Schützlinge.

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