Steel Bulls vergeben ersten Matchball

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Ernüchterung: Die Sauerland Steel Bulls haben im Heimspiel ihren ersten Matchball vergeben.

Iserlohn - Die Sauerland Steel Bulls haben den Aufstieg in die 1. Inline-Skaterhockey-Bundesliga - noch - nicht geschafft. Im zweiten Aufstiegs-Play-off-Halbfinalspiel, das die Lüdenscheider mit viel Unterstützung durch ihre zahlreichen Fans in Iserlohn austrugen, glichen die Kassel Wizards durch einen 10:6 (4:1, 1:3, 5:2)-Erfolg zum 1:1 in der "Best-of-three"-Serie aus.

Die Entscheidung muss damit in Wochenfrist im dritten Spiel fallen - dann haben die Hessen wieder Heimvorteil. Im Steel-Bulls-Lager machten sich Spieler und Verantwortliche Mut: Immerhin haben die Sauerländer das erste Spiel der Serie in Baunatal 7:6 gewonnen.

"Bis jetzt haben wir ein gutes Play-off-gespielt, drei Spiele gewonnen, eins verloren - da ist noch alles drin", meinte Spielertrainer Sascha Jacobs. Auch im Heimspiel am Samstagabend in der Zöpnek-Halle in Sümmern war etwas drin. Erst recht, als die Steel Bulls nach fünf Minuten durch Mirko Reinke in Führung gingen. Einen weiteren Treffer verpassten die Gastgeber mehrfach - dann schalteten die Wizards zweimal schnell aus der Abwehr heraus um, und prompt stand es 1:2 (14.).

Hoffnung nach dem 4:5-Anschlusstor

Zwei Gegentreffer innerhalb von nur 17 Sekunden zum 1:4 (15.) machten endgültig deutlich, dass die Sauerländer nun verunsichert waren. Auf ein weiteres Tor der Kasselaner früh im zweiten Drittel antworteten die "Bullen" noch einmal mit einer Aufholjagd zum 4:5 (34.). Der Auftakt zum Schlussdrittel gehörte aber wieder den Zauberern, die auf 4:7 davonzogen und in der Folge wiederholt vor allem durch schnelle Gegenangriffe erfolgreich waren.

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