Nach drei Niederlagen: Highlander müssen zulegen

Rückschlag: Für die Highlander, hier mit Dustin Heckmann und Dustin Demuth (von rechts), läuft es momentan überhaupt nicht. Nach dem 7:11 gegen Aufsteiger Düsseldorf muss gar wieder um die Qualifikation für die Play-offs gebangt werden. Foto: Viebahn-Knötig

Lüdenscheid - Drei Niederlagen in Serie, insgesamt schon die siebte im zwölften Spiel: Bei den Highlandern herrscht zu Sommerbeginn vorerst graue Tristesse. Auch wenn die Begleitumstände der 7:11-Heimniederlage gegen die Düsseldorf Rams am Samstag sicherlich keine schönen waren, ist die Play-off-Teilnahme seit Samstag wieder in Gefahr geraten.

Von Tim Viebahn-Knötig

Der Blick auf die Tabelle, der die Highlander nach der Halbserie auf Platz sechs ausweist, ist trügerisch. 14 Zähler hat die Mayer-Truppe aktuell, in der vergangenen Saison waren es zum gleichen Zeitpunkt schon 24. Durch die Niederlage ließen die „Schotten“ den Aufsteiger aus der Landeshauptstadt auf drei Zähler heranrücken. Zwischen diesen beiden Teams liegen noch die Crash Eagles aus Kaarst (11 Punkte) und die Panther aus Bissendorf (13). Keine Frage, von den „Hammer-Wochen“ mit

Spielen gegen Duisburg, Essen und Iserlohn wird für die Highlander vieles abhängen. Zumal angesichts von zehn Punkten Rückstand auf die fünftplatzierten Kölner nach oben hin kaum mehr etwas gehen dürfte.

Leistungsträger werden schmerzlich vermisst

„Heute kam einfach alles zusammen“, wusste auch Highlander-Trainer Stephan Mayer nach dem ganz schwachen Auftritt seiner Mannen, dass die Highlander gegen Düsseldorf einen rabenschwarzen Tag erwischt hatten. Mit Orendorz, Svejda, Bruch, Stein und Elzner hatten den Bergstädtern fünf absolute Leistungsträger gefehlt. „Das konnten wir nicht kompensieren“, gestand auch Mayer ein, dem kurzfristig auch Marvin Gleibler nicht zur Verfügung gestanden hatte. Und nachdem dann auch noch Mike Ortwein im zweiten Drittel bei einem Zusammenstoß vor dem Düsseldorfer Gehäuse mit einer Beinverletzung nicht mehr mitwirken konnte, war die ohnehin nur sehr maue Sturm- und Drangabteilung beinahe gänzlich gesprengt.

Kaum Entlastung, wenig Tempo, dazu kaum das Bemühen erkennbar, für den Mitspieler die nötigen Meter zu machen – die „Schotten“ schienen völlig von der Rolle.

Wenigstens zwei Talente sorgen für Lichtblicke

Für einen der wenigen Lichtblicke hatte unterdessen Nick Hauters gesorgt. 96 Spiele bestritt das Eigengewächs bislang für die Nachwuchsteams und die Herren-Zweitvertretung der Highlander, ehe der 20-Jährige am Samstag bei seinem ersten Einsatz für das Bundesligateam gleich sein erstes Tor erzielte und auch sonst einen lebendigen Eindruck hinterließ. „Eine tolle Geschichte für Nick“, freute sich auch Stephan Mayer, der nach Maurice Mrzyk nun schon das zweite Talent an die Mannschaft heranführte.

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