Inline-Skaterhockey

7:9 in Krefeld: Highlander rutschen auf vorletzten Platz ab

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Ging mit den Schotten in Krefeld leer aus: Jonas Mohr.

Krefeld - Inline-Skaterhockey-Erstbundesligist Highlander Lüdenscheid schlittert immer tiefer Richtung Tabellenkeller: Auch am Samstagabend bei den Crefelder Skatingbears gingen die Mannen von Trainer Toni Fonso nicht als Sieger vom Feld, stattdessen unterlagen die „Schotten“ beim Vorjahres-Hauptrundenmeister 7:9 (3:3, 3:2, 1:4).

Nach der fünften Niederlage im sechsten Spiel und dem Duisburger Sieg gegen den kommenden Highlander-Gegner Augsburg sind die Bergstädter auf den vorletzten Tabellenrang zehn abgerutscht. Enttäuschung, ja, aber noch größere Ratlosigkeit herrschte bei den Gästen nach Spielschluss. 

Die Niederlagen gegen Bissendorf, Kaarst und zuletzt Köln dienten dabei als Blaupause auch für die Pleite am Niederrhein, die wieder einmal nicht hätte sein müssen. Zwar mussten die LTV-Highlander in der Sporthalle Horkesgath ohne ihren bisherigen Topscorer Roy Prince und die beiden Bruch-Brüder André und Tim auskommen. Dafür feierte Mike Ortwein gegen den Tabellendritten seinen Saisoneinstand, konnte Coach Fonso zum zweiten Mal in dieser Saison auf Pierre Wex setzen. Mohr hütete das Tor. 

Und am Niederrhein entwickelte sich eine durchaus unterhaltsame und abwechslungsreiche Partie – mit aufgeweckten und moralstarken Gästen, bei denen Neuzugang Wex, vor allem aber Sturmführer Jiri Svejda die Glanzlichter bei den „Schotten“ setzten. Letzterer besorgte nach zweieinhalb Minuten die Führung, die die Hausherren jedoch rasch konterten, ehe Wex und Maikel Prince das Ruder wieder herumrissen, ehe Rabe ein munteres erstes Drittel mit dem erneuten Ausgleichstreffer beschloss. Zuvor hatten kampfstarke Highlander sogar ein doppelte Unterzahl schadlos überstanden. Den (wieder einmal) guten Eindruck wussten Kapitän Matti Stein und Kollegen auch im zweiten Drittel zu bestätigen, dessen Beginn aber zunächst klar den Gastgebern gehört hatte. 

Die Peelen-Truppe begann stark und legte zwei Treffer zur 5:3-Führung vor. Svejda gelang immerhin der prompte Antworttreffer zum Anschluss. Gerade, als der zweite Sektor gen Pausenpfiff trudelte, schlugen die Highlander durch Svejda und Wex noch zweimal zu und nahmen damit eine 6:5-Führung mit in die zweite Pause. 

Eine Erklärung, weshalb der Gast erneut eine Führung aus der Hand gab, konnte auch Trainer Toni Fonso nicht geben. „Ich kann den Jungs wieder keinen Vorwurf machen“, so der Iserlohner, der trotzdem mit ansehen musste, wie der CSC binnen viereinhalb Minuten aus einem 5:6 ein 8:6 machten und Diem sechs Minuten vor dem Ende praktisch den Deckel drauf machte. Parierte der kurz zuvor noch verletzungsbedingt behandelte Mohr Steinborns Penalty zwei Minuten vor Schluss, kam Svejdas vierter Streich zu spät.

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