13:6 für Highlander: Erstes Tor nach 16 Sekunden

Für die Highlander, hier mit Tim Dominik Seuster, läuft es im BGL weiter prächtig. Gegen den Crefelder SC gelang gestern mit einem 13:6 bereits der vierte Heimerfolg in Serie. Foto: Viebahn-Knötig

Lüdenscheid - Zu Hause bleiben die Highlander Lüdenscheid eine „Macht“: Mit einem 13:6 (3:0, 6:4, 4:2)-Kantersieg kanzelten die „Schotten“ am Sonntagnachmittag die Crefelder Skatingbears bei drückender Hitze in der BGL-Sporthalle ab und haben mit dem vierten Heimsieg in Folge das Polster zu den Abstiegsrängen vor den schweren Inline-Skaterhockey-Bundesliga-Auswärtsspielen in Bissendorf und Essen weiter vergrößert.

Von Tim Viebahn-Knötig

CSC-Schlussmann Kramer war noch gar nicht richtig auf dem Posten, da schlug es schon in seinem Gehäuse ein: Nach nur 16 Sekunden eröffnete Svejda aus spitzem Winkel den Torreigen mit der 1:0-Führung für die Highlander, die überraschend den Niederländer Robert Eefting aufboten. Und es ließ sich weiter hervorragend an für die Mayer-Truppe: Hall durch die Hosenträger von Kramer und Seusters Chip sorgten für eine komfortable 3:0-Führung zur ersten Pause.

Neun Treffer bereits nach 33 Spielminuten

Gaben die Gäste nach Eloos Unterlattentreffer kurz nach Wiederbeginn ein erstes Lebenszeichen ab (21.), setzten die Hausherren vor kleiner Kulisse eiskalt nach: Nach nicht einmal einer halben Stunde war das halbe Dutzend voll, Youngster Uedickhoven rundete mit dem neunten Treffer vollauf prächtige 33 Spielminuten der Highlander ab. Einziger Schönheitsfehler bis dato: Hahns technisch feiner Treffer zum 9:1 mit der Rückhand. Auch das 2:9 ging auf das Konto des besten Krefelders. Die kleine Fehde zwischen Ortwein und Winkels, die jeweils „gelb“ nach sich zog, und die klimatischen Verhältnisse in der BGL-Halle sorgten Mitte des zweiten Drittels für einen Bruch im Spiel des kleinen Highlander-Kaders: Das Kellerkind aus der Seidenstadt bewies tolle Moral und verkürzten weiter bis auf 5:9 (41.).

Svejda sorgt mit 10:5 für Erleichterung

Die „Schotten“ fanden vorne kaum mehr statt. 18 Minuten lang blieben die Highlander ohne Treffer, ehe Svejda zehn Minuten vor dem Ende mit dem 10:5 für Erleichterung sorgte. Wieder Svejda, Hall und der unauffällige Bruch beseitigten nun letzte Zweifel am Sieg der Bergstädter. Ein Ortwein-Fehlpass leitete den 13:6-Endstand durch Hahn ein, änderte aber freilich nichts mehr am deutlichen Highlander-Sieg.

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