Steel Bulls stolpern in Langenfeld

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Die Steel Bulls unterlagen in Langenfeld 2:7 und brauchen nun Schützenhilfe.

Langenfeld - Auf dem Weg zum Heimrecht in den Aufstiegs-Play-Offs sind die Sauerland Steel Bulls ausgerechnet im Saisonfinale über die Hürde Langenfeld gestolpert.

Die „Bullen“ kassierten am Samstagabend beim Vorletzten der 2. Inline-Skaterhockey-Bundesliga, Staffel Nord, der SG Langenfeld Devils, eine vor allem in dieser Höhe völlig überraschende 2:7 (0:2, 2:3, 0:2)-Niederlage und muss nun ausgerechnet am kommenden Samstag den „Teufeln“ die Daumen drücken: Mit einem Sieg beim rheinischen Nachbarn könnten dann die Commanders Velbert den Steel Bulls Platz zwei und damit das Heimrecht noch streitig machen.

„Wir waren ‚da‘ und haben auch nicht wirklich schlecht gespielt“, resümierte Steel Bulls-Verteidiger Robin Krause, „wir waren aber nicht energisch genug, es hat die letzte Konsequenz gefehlt.“ Ganz anders der in eigener Halle erst einmal unterlegene Hausherr, der seine Chancen nutzte und durch Kruber und den guten Henrik Hermes mit einer 2:0-Führung in die erste Drittelpause ging. Auch der Torwartwechsel bei den Steel Bulls – Lingenberg kam für den völlig „platten“ Mohr – zeigte nur wenig Wirkung, erneut H. Hermes gelang kurz nach Wiederbeginn gar das 3:0, ehe Bernad in Überzahl zwar ein erstes Lebenszeichen für die Gäste entsandte, doch C. Hermes nur eine halbe Zeigerumdrehung später den Drei-Tore-Abstand prompt wieder herstellte (28.).

Kein Zug zum Tor, kein Esprit

Ohne Zug, ohne Esprit, vor dem Tor zu ungefährlich – ausgerechnet im letzten Spiel der Hauptrunde bestätigten die Steel Bulls ihre zuletzt aufsteigende Formkurve nicht. Auch ließen die Sauerländer in Überzahl diesmal jegliche Effizienz vermissen, gelang ihnen in dieser Phase selbst bei „3:2“ kein Treffer. Zum Ende des zweiten Drittels waren die Hausherren dagegen schon auf 5:2 davongezogen, im letzten Abschnitt machten die Devils mit zwei weiteren Treffern den Sack endgültig zu. Geknickte Sauerländer müssen nun auf Schützenhilfe des Kellerkindes hoffen, der aber nach dem Spiel bereits ankündigte, auch gegen den rheinischen Rivalen aus Velbert nochmal alles zu geben.

Devils: Moths, Knez (n.e.) – Melkko, Schmalen, Gladbach, Kruber, Matzkies, Seybold, Ginsberg, C. Hermes, H. Hermes, T. Krause, Wilmshöfer

SSB:  Mohr (1.-20.), Lingenberg (ab 21.) – Reinke, Buchwitz, R. Krause, Furda, Jacobs, Bernad, Drüke, Rademacher, Grünschläger, Kuhn, Zahn

Schiedsrichter: Arndt (Commanders Velbert) / Böhmländer (HC Köln-West)

Tore: 1:0 (8:58) Kruber (Gladbach), 2:0 (11:38) H. Hermes, 3:0 (24:47) H. Hermes, 3:1 (27:22/4-3) Bernad (Jacobs), 4:1 (27:52) C. Hermes (H. Hermes), 4:2 (33:02) Jacobs (Drüke), 5:2 (37:29) Melkko (Kruber), 6:2 (49:02) C. Hermes (Schmalen), 7:2 (56:25) Matzkies

Strafzeiten:  8 Minuten für Langenfeld, 2 Minuten für SSB

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