Ein Gegnertrio mahnt zur Vorsicht

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Die Sauerland Steel Bulls erwarten am Samstagabend im „Zöpidrom“ in Sümmern die Hurricanez aus Hannover und wollen ihre Aufholjagd in Richtung der Aufstiegsplätze fortsetzen.

LÜDENSCHEID - Eigentlich waren sie schon abgeschrieben, nach zwei Siegen gegen das Spitzenduo wittern die Sauerland Steel Bulls aber wieder Morgenluft im Rennen um den Bundesliga-Aufstieg. Keine Frage, dass am Samstag ein Sieg zur Pflicht wird, wenn ab 20 Uhr die Hannover Hurricanez in Iserlohn-Sümmern zu Gast sind.

„Fakt ist, dass wir gewinnen müssen, wenn wir unsere theoretische Chance wahren wollen“, macht Norbert Krause unmissverständlich klar. Doch der Sportliche Leiter und Vereinsvorsitzende der „Bullen“ weiß ebenfalls: Auch dieses Spiel wird kein Selbstläufer. 17 Zähler aus erst neun Spielen sind eine ordentliche Ausbeute, auch wenn derzeit nur Rang sechs für die Niedersachsen zu Buche steht.

Es besteht also Nachholbedarf für die „Wirbelstürme“, die mit 9,44 Treffern im Schnitt pro Saisonspiel eines der torhungrigsten Teams stellen. Maßgeblich verantwortlich zeichnet hierfür ein mit Seedo Janssen, Kapitän Benjamin Köhncke und Ex-Nationalspieler David Tözen (ehemals Bissendorfer Panther) brandgefährliches Offensiv-Trio, das zusammen für 49 der 85 Saisontore sorgte. Aber: „Hannover scheint hinten anfällig zu sein, das müssen wir nutzen“, hat „Chef“ Norbert Krause auch schon Schwächen beim noch nicht gesichteten Gegner ausgemacht.

Und außerdem hat sich die personelle Situation bei den Steel Bulls wieder etwas entspannt, können die Bergstädter drei Reihen aufbieten. Für den nicht mehr zur Verfügung stehenden Petr Sinagl kehren Ondrej Novak und Martin Trvznik zurück, lediglich hinter dem Einsatz von Aaron Reckers, der sich mit einer Klebepistole die Hand verletzte, steht weiterhin ein Fragezeichen.

Neuzugang Christian Perlitz, der am Samstag erstmalig spielberechtigt wäre, weilt dazu noch im Urlaub und wird sein Debüt für das Lüdenscheider Team zu einem späteren Zeitpunkt nachholen. Trotzdem sollten die Steel Bulls gut genug besetzt sein, um ihre Aufholjagd in Richtung der Aufstiegsplätze auch gegen den Konkurrenten von der Leine fortsetzen zu können. Tim Viebahn

Steel Bulls: Opfermann, Doual – Jacksch, Otto, Schlicht, Neuendorf, Krause, Reinke, Johannhardt, Grünschläger, Bohle, Balasz, Novak, Trvznik, Reckers (?)

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