Nicht mal ein Ehrentor bei der Heimpremiere

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Robin Loecke ging mit den Highlandern gegen Augsburg unter.

Lüdenscheid - Der Heimauftakt geriet für die Highlander Lüdenscheid am Samstagabend zum veritablen Debakel: Mit 0:11 (0:4, 0:3, 0:4)-Toren kamen die „Schotten“ gegen Vize-Meister TV Augsburg unter die Räder. Kaum vorstellbar, dass sich diese beiden Teams vor rund einem halben Jahr in drei Play-Off-Viertelfinals gegenüber gestanden hatten.

Von Tim Viebahn-Knötig

Ein Heimspiel ohne einen einzigen Treffer, das hatte es für die Highlander bis dato noch nie gegeben. Die schallende Ohrfeige eine Woche nach dem 9:3-Sieg zum Saisonstart in Krefeld nahm am Samstag für das junge Highlander-Team früh Formen an. Zwei kapitale Fehler von Youngster Nördershäuser nutzten Fettinger und Gläsel eiskalt zur frühen 2:0-Führung (3.), vier Minuten später hatten Wagner und erneut Fettinger die Weichen weiter auf Sieg gestellt.

Der TV Augsburg war den Bergstädtern in allen Belangen turmhoch überlegen, die Highlander hatten trotz des Einsatzes von Sturmführer Jiri Svejda den abgezockten Fuggerstädtern rein gar nichts entgegenzusetzen. Das Fehlen der Abwehrkräfte Otters und Stein konnten die „Schotten“ nicht kompensieren, dazu ging Andre Bruch erkrankt ins Spiel. Die Umstellungen führten zu großen Abstimmungsproblemen in der Hintermannschaft, die Fettinger, Gläsel und Co. freilich zu nutzen wussten.

"Hätten bis nachts spielen können"

Auf der Gegenseite wollte die rote Kugel einfach nicht über Linie, „wir hätten bis nachts spielen können“, räumte auch Highlander-Coach Stephan Mayer ein, dass gegen den zweifachen Meister und amtierenden Europapokalsieger die Trauben an diesem Abend einfach mehr als nur eine Etage zu hoch hingen.

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