Otters-Schock trübt Freude über zweiten Sieg

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Ganz starke Leistung: Jonas Mohr.

Kaarst - Nach zuletzt zwei Niederlagen haben die Highlander Lüdenscheid wieder in die Erfolgsspur zurückgefunden: Beim noch punktlosen Aufsteiger Crash Eagles Kaarst setzten sich die „Schotten“ am Ende souverän 9:4 (2:0, 3:1, 4:3) durch und feierten nach dem Sieg in Krefeld zum Saisonstart bereits ihren zweiten Saisonsieg. Die Freude wurde allerdings getrübt durch den erneuten Ausfall von Jonathan Otters.

Von Tim Viebahn-Knötig

Nach etwa einer halben Stunde verdrehte sich das Highlander-Urgestein bei einem Zweikampf an der Bande unglücklich das Knie und musste mit Verdacht auf einen Riss des Innenbandes oder gar des Kreuzbandes raus – eine lange Pause droht. Das schockte die Bergstädter jedoch nur kurz, davor und danach überzeugte die Meyer-Truppe gegen die mit drei Neuzugängen – darunter DEL-Profi Adrian Grygiel - angetretenen „Adler“ mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und einem erneut überragenden Schlussmann: Jonas Mohr.

Die Nummer eins der Gäste rückte in Kaarst wieder für Schneider zwischen die Pfosten und lieferte eine bärenstarke Partie ab, vorne nutzten die Highlander die sich bietenden Chancen eiskalt. Hall und der wieder ins Team gerückte Bruch, jeweils nach Svejda-Zuspiel, sorgten für die 2:0-Pausenführung, die Elzner in Überzahl und Svejda im zweiten Abschnitt auf 4:0 ausbauten. Selbst von Bergs Anschlusstreffer beantwortete Svejda prompt mit dem fünften Treffer – die Weichen für Saisonsieg Nummer zwei schienen frühzeitig gestellt.

Schwächephase im letzten Drittel ohne Folgen

Eine Schwächephase zu Beginn des dritten Drittels brachte die Highlander aber noch einmal gehörig ins Trudeln. Als die Zuordnung nicht stimmte, gelangen den „Adlern“ durch Grygiel im Nachsetzen, Dietrich und Stein drei Treffer in 58 Sekunden – nur noch 4:5 (45./46.). Mohr hielt allerdings die Schotten dicht, Svejda und der zunächst in die Defensive, dann aber wieder nach vorne beorderte Bruch schlossen die sich nun bietenden Konter entschlossen zum 7:4 ab.

Hall, der mit Svejda prächtig harmonierte, krönte seine tolle Leistung einen Tag vor seinem 21. Geburtstag mit seinem zweiten Tor und der insgesamt fünften Torbeteiligung. Elzner setzte kurz vor dem Ende den Schlusspunkt.

Crash Eagles:  Rütten, Inger (n.e.) – Otten, Geiß, C. Ehlert, A. Ehlert, Stein, Surges, Michalowski, Grygiel, T. Dietrich, Dohmen, von Berg, Do. Boschewski, Mackenstein, Kalinowski

Highlander:  Mohr, D. Schneider (n.e.) – Elzner, Otters, Nördershäuser, ter Haar, Svejda, Hall, Seuster, Uedickhoven, Heckmann, Buchholz, A. Bruch

Schiedsrichter: Thomas Schlüter (Commanders Velbert) / Wolfgang Meller (SG Langenfeld Devils)

Tore: 0:1 (5:55/4-3) Hall (Svejda), 0:2 (18:18) Bruch (Svejda), 0:3 (29:41/4-3) Elzner (Hall), 0:4 (30:30) Svejda (Hall), 1:4 (31:40) von Berg (Otten), 1:5 (36:13) Svejda (Hall), 2:5 (44:47) Grygiel (Dietrich), 3:5 (45:34) Dietrich (von Berg), 4:5 (45:45) Stein (C. Ehlert), 4:6 (49:11) Svejda (Bruch), 4:7 (53:11) Bruch (Svejda), 4:8 (58:49) Hall (Svejda), 4:9 (59:22) Elzner

Strafzeiten: 6 Minuten + 10 Minuten (Mackenstein, 37.) für Kaarst, 2 Minuten für Lüdenscheid

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