Respekt vor dem Aufsteiger im zweiten Heimspiel

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Nach dem letztwöchigen 9:4-Erfolg beim Aufsteiger CE Kaarst haben es die Highlander um Stürmer Jiri Svjeda heute erneut mit einem Neuling zu tun. Dabei wird der IHC Atting jedoch weitaus stärker eingeschätzt als Kaarst.

Lüdenscheid - Mit 20 verschiedenen Gegnern kreuzten die Highlander Lüdenscheid seit dem Bundesliga-Premierenjahr 2007 schon die Schläger, Nummer 21 gibt am Samstag seine Visitenkarte in der Bergstadt ab: Um 18 Uhr empfangen die Highlander im zweiten Heimspiel ihrer achten Erstliga-Saison erstmals die „Wölfe“ des IHC Atting in der it-consulting-Arena (Sporthalle des BGL).

Von Tim Viebahn-Knötig

Auch, wenn nach der 0:11-Klatsche gegen den TV Augsburg vor vier Wochen Wiedergutmachung vor heimischem Anhang angesagt ist – der Respekt vor dem Aufsteiger, der zwischen 2010 und 2011 in der seinerzeit noch zweigeteilten Bundesliga in der Süd-Gruppe spielte, ist bei den „Schotten“ doch recht groß. „Da haben wir einen guten Gegner erwischt. Als Aufsteiger ist Atting noch ein Stück weit motivierter, außerdem ist der Kern des Teams seit Jahren eingespielt“, erwartet Highlander-Trainer Stephan Mayer ein enges Duell.

Mit drei Siegen in sechs Spielen, die das Team von Coach Jürgen Amann allesamt in der Fremde bestritt, hat sich der IHC hinter Iserlohn und Köln auf Rang drei eingereiht. Zuletzt fuhren die Niederbayern einen 11:3-Kantersieg bei den Bissendorfer Panthern ein. „Ein guter Start ist deshalb wichtig“, fordert Mayer Konzentration von der ersten Sekunde an. Mit zehn Toren und vier Assists ist Tim Bernhard bislang auffälligster Spieler der Gäste, „von den Spielern kennen wir sie ansonsten nicht“, ist der Gegner auch für den Highlander-Trainer ein weitestgehend unbekannter. Rene Röthke, deutscher Eishockey-Nationalspieler in Diensten der Straubing Tigers, der Atting mit 50 Scorerpunkten mit maßgeblich zum Aufstieg verhalf, wird erst im Mai zum Team stoßen.

Entspannung durch Ortwein und Orendorz

Bei den Highlandern hat sich die Personalsituation nicht nur wegen der bevorstehenden Rückkehr von Mike Ortwein und eventuell auch Dieter Orendorz mächtig entspannt. Zwar fällt neben Stammverteidiger Jonathan Otters auch Neuzugang Robin Buchholz (Studium in Halle) aus, dafür kehren mit Matti Stein und Robin Loecke zwei ganz wichtige Kräfte zurück, so dass Stephan Mayer insgesamt auf sieben Stürmer und fünf Verteidiger und somit auf drei feste Reihen zurückgreifen kann.

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