Jiri Svejda vor der Schallmauer

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"Lass mich durch, die Schallmauer wartet." Jiri Svejda hat ein besonderes Ziel...

Lüdenscheid - Der letzte Spieltag in der 1. Bundesliga verspricht vor allem eins: Spannung. Klar ist vor den restlichen sechs Begegnungen der Hauptrunde, die am Samstag allesamt zeitgleich um 18 Uhr beginnen, welche acht Mannschaften sich für die Play-Offs qualifizieren, dass die Rockets Essen wie in der Vorsaison als Erster über die Ziellinie gehen und dass die Berliner und die Rhein Main Patriots absteigen werden.

Ansonsten aber dürfte es um die restlichen Plätze ein Hauen und Stechen geben. Duisburg, Köln, Iserlohn und Augsburg streiten in Fernduellen, aber auch einem direkten Vergleich (Iserlohn gegen Duisburg) um die Ränge zwei bis fünf, Bissendorf, die Highlander Lüdenscheid und Düsseldorf Rams hingegen um die Plätze sechs, sieben und acht, werden in der 1. Play-Off-Runde definitiv zunächst auswärts antreten müssen.

„Wir haben unser Saisonziel mit den Play-Offs erreicht“, geht Stephan Mayer, Trainer der Highlander Lüdenscheid, die Auswärtsaufgabe in der Bissendorfer Wedemark-Halle gelassen an. Neben den beiden Torhütern Klein und May will der Essener zehn Feldspieler nach Niedersachsen mitnehmen – dazu wird er allerdings auf eine „Aushilfskraft“ aus dem Nachwuchs oder der Reserve zurückgreifen müssen.

Mit den Bissendorfer Panthern haben die Lüdenscheider noch eine Rechnung offen: In der Hinrunde entführten die „Raubkatzen“ durch einen 6:4-Auswärtserfolg die Punkte aus der Iserlohner Heidehalle, in der sich die Highlander seinerzeit noch nicht recht heimisch fühlten. Aber nicht nur deshalb sollten die „Schotten“ motiviert sein – in der Wedemark geht es auch um einen möglichen Scorer-Rekord, und daran ist ein Spieler der Sauerländer beteiligt.

Jiri Svejda: 100 Scorer-Punkte im Blick

Die Rede ist natürlich von Jiri Svejda. Der Tscheche in Lüdenscheider Diensten hat die Chance, eine Schallmauer zu durchbrechen, erklärt Stephan Mayer: „Jiri kann auf 100 Scorer-Punkte kommen. Das hat noch kein Spieler geschafft in der Punktrunde in der 1. Bundesliga.“ 96 Punkte stehen für Svejda zu Buche: 47 Tore hat der Highlander-Spieler mit der Rückennummer 66 bisher erzielt, dazu kommen 49 Assists. Der Vorsprung Svejdas vor dem Kölner Robin Weisheit (79 Scorer-Punkte) ist beträchtlich – und dabei hat der Domstädter vier Spiele mehr bestritten als der Wahl-Sauerländer.

Dementsprechend werden seine Mitspieler also versuchen, den gewandten Stürmer immer wieder in Szene zu setzen – und er wird seinerseits ein Auge darauf haben, möglichst viele „tödliche Pässe“ an den eigenen Mann zu bringen. „Es wird bestimmt ein sehr engagiertes Spiel der beiden Offensivreihen“, erwartet Mayer.

Highlander: Klein, May – Otters, Elzner, ter Haar, Nördershäuser, Heckmann, Seuster, Bruch, Svejda, Loecke plus ein Spieler aus der Jugend oder der Reserve

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