Highlander buchen ein Play-off-Ticket

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Carsten Lang und die Highlander haben das Play-off-Ticket in der Tasche.

Lüdenscheid - Mit zwei Siegen in Bremerhaven und Rostock haben die Highlander Lüdenscheid auf ihrer Nordtour in der 1. Inline-Skaterhockey-Bundesliga vorzeitig das Play-off-Ticket gebucht. Die Spiele im Einzelnen:

Bremerhaven Whales – Highlander Lüdenscheid 6:11 (2:3, 2:2, 2:6): Das Spiel beim Schlusslicht wurde am Samstag wie erwartet kein Spaziergang für die Highlander. Die Bergstädter erwischten im Bürgerpark zunächst zwar den besseren Start und gingen durch Wille früh in Front (2.). Ex-Highlander Krüer, der einen Viererpack schnüren sollte, glich jedoch prompt aus, ein Eigentor von Mohr-Vertreter Schneider, der Lütjens Querpass unglücklich ins eigene Netz bugsierte, begünstigte die erste, zugleich aber auch einzige Führung der Hausherren am Samstag. Denn noch vor der ersten Pause hatten die Gäste das Spiel gedreht: Kutzner traf zum 2:2, Bruch zur erneuten Führung sieben Sekunden vor dem Ende des ersten Drittels.

Im zweiten Abschnitt hätten die Highlander, die jetzt durch die verspätetet eingetroffenen Kerstholt und Eefting verstärkt wurden, frühzeitig alles klar machen können, ja müssen: Bis zur 30. Minute bauten die Lang-Schützlinge die Führung auf 5:2 aus, der spielfreudige Svejda vergab in dieser Phase jedoch ein ums andere Mal höchst aussichtsreich. Und so keimte noch einmal Spannung auf: Binnen 40 Sekunden gelang Bremerhaven der Doppelschlag zum 4:5-Anschluss.

Eine genutzte Überzahlsituation im letzten Drittel durch Kapitän Elzner legte jedoch den Grundstein für den Sieg der „Schotten“, die nun auf 8:4 davonzogen. Angetrieben von einem starken Bruch, der insgesamt fünf Mal traf und im dritten Drittel einen Hattrick erzielte. Krüer verkürzte mit einem Doppelschlag zwar nochmals zum 6:8, doch danach trafen nur noch die Bergstädter.

Rostocker Nasenbären - Highlander Lüdenscheid 6:7 (1:2, 3:3, 2:2): Um 17.40 Uhr rissen die Highlander am Sonntag die Arme hoch, waren alle Zweifel am Play-off-Einzug beseitigt. Dabei waren dem grenzenlosen Jubel 60 ganz spannende Minuten in der OSPA-Arena vorausgegangen, in denen Jiri Svejda mit seinem entscheidenden Treffer in Überzahl drei Minuten vor dem Ende den finalen Akt hinter einen mit Hochspannung geladenen Krimi setzte. Spielerisch zwar leicht unterlegen, boten die Hausherren den „Schotten“ aber in kämpferischer Hinsicht in jeder Hinsicht die Stirn und gingen auch durch den dänischen Torjäger K. Damgaard in Führung. Es waren gestern aber die Überzahlspiele, die den Highlandern in die Karten spielten. Nach Eeftings Ausgleich nach Wille-Zuspiel war es Youngster Hall, der bei „vier gegen drei“ die erste Führung der Gäste in der OSPA-Arena erzielte.

Svejda an der Warnow Matchwinner

Svejda legte kurz nach Wiederbeginn nach, der Jubel war indes nur von kurzer Dauer, weil die weitschussstarken Nasenbären durch Haiduk und Herrmann prompt zum Ausgleich kamen (24.). Wie schon in Bremerhaven tags zuvor präsentierten sich die Highlander auch an der Warnow als echte Einheit, legten wiederum zwei Tore vor, die die Nasenbären drittelübergreifend erneut egalisierten (42.). In der einzigen Unterzahlsituation des Spiels mussten die Highlander gar den 5:6-Rückstand durch Haiduk schlucken.

Zeit blieb jedoch noch genug – und so avancierte Jiri Svejda zum Matchwinner, als er via Doppelschlag den Hausherren ein Schnippchen schlug und den 7:6-Sieg perfekt machte.

Tim Viebahn

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