Richtungsweisende Nordtour für die Highlander

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Mit den Highlandern des LTV 61 am Wochenende auf Nordtour: Torjäger Jiri Svejda.

LÜDENSCHEID - Die Highlander Lüdenscheid wollen nach vierwöchiger Pause am Wochenende bei ihrer weitesten Auswärtstour der Saison mit Volldampf in die Play-Offs zu stürmen: Auf ihrer Tour durch den Norden und Nord-Osten der Republik machen die „Schotten“ am Samstag bei den Bremerhaven Whales Station (15 Uhr, Rollsportanlage im Bürgerpark), am Sonntag gastieren die Lang-Schützlinge dann bei den Rostocker Nasenbären (16 Uhr, OSPA-Arena).

Zwei Aufsteiger also, die für die Bergstädter nicht zu Stolpersteinen auf dem Weg in die Vorschlussrunde um die Deutsche Meisterschaft werden sollen. Vier Spiele vor Schluss will sich der Rangsechste den Play-Off-Platz nicht mehr nehmen lassen. Rechnerisch ist aber noch alles möglich, kein Wunder, dass sich für Highlander-Trainer Carsten Lang „an diesem Wochenende alles entscheiden wird.“ Der Iserlohner vor der Abfahrt über…

…die Ausgangslage:

„Wir waren bis jetzt immer ruhig, haben keine Ziele ausgegeben. Jetzt ist es an der Zeit, dass auch wir uns mit der Tabelle beschäftigen. Noch ist nichts sicher, es zählen nur Punkte, wir haben daher nichts zu verschenken.“ Der Vorsprung auf Rang neun beträgt derzeit komfortable zehn Zähler. Aber: „Es kann alles passieren, wir können auch noch Vierter werden. Wir haben uns eine so gute Ausgangsposition erarbeitet, daher wollen wir so viel mitnehmen wie möglich“, will Lang daher mit mindestens vier Zählern im Gepäck zurückkehren.

…sein Team:

„Wir hatten alle drei bis vier Wochen Urlaub, sind vielleicht nicht so im Rhythmus. Aber jeder weiß um die große Chance“, ist Lang überzeugt von seinem Kader, dem mit Loecke, Ortwein, Brinkmann und M. Haaf (Eishockey) ein Quartett nicht mehr zur Verfügung steht. Der Rest des Teams ist aber gewillt anzugreifen. Bestes Beispiel: Andre Haaf stößt erst gegen Rostock zum Team, fährt deshalb mit dem Zug nach Hamburg nach. Bis auf Stein (privat verhindert) und einem kleinen Fragezeichen hinter Goalie Mohr ist der Kader ansonsten komplett, gegen 9 Uhr bricht der Tross gen Norden auf. Über Nacht residieren die Highlander in Lübeck.

…die Gegner:

Kleine Flächen, robuste Gegner – ein Spaziergang erwartet die Highlander in beiden Spielen nicht. „Wir sind zwar leichter Favorit, aber nach den letzten Ergebnissen gewarnt“, mahnt Lang zur Vorsicht. Bremerhaven bezwang Spitzenreiter Iserlohn, auch Rostock machte es in der Vorwoche dem Primus alles andere als leicht. Auch Duisburg und Essen hatten ihre Mühen in Bremerhaven, vor allem der zwar überdachte, aber den Witterungsbedingungen ausgesetzte Platz auf dem Außengelände bereitet so manchem Gegner Probleme.

Tim Viebahn

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