Bocklemünd bleibt für Highlander ein rotes Tuch

Lüdenscheid – Die Großsportanlage Köln-Bocklemünd bleibt für die Highlander Lüdenscheid eine uneinnehmbare Festung. Gegen die Überzahlspezialisten vom Dom war auch am Sonntagnachmittag kein Kraut gewachsen, mit 4:8 (2:4, 1:2, 1:2) musste sich die Truppe von Trainer Robert Simon Vize-Meister HC Köln-West Rheinos geschlagen geben.

Die „Schotten“ erwischten am Rhein ein gar nicht so schlechtes Auftaktdrittel. Den frühen Rückstand durch Eymann drehte Loecke mit einem Doppelpack binnen 90 Sekunden zur ersten, aber auch einzigen Highlander-Führung des gesamten Spiels (12./13.). Weil sich die Bergstädter in einigen Zweikämpfen aber ein Stück weit zu forsch präsentierten und die Domstädter im Powerplay eine Klasse für sich sind, ging es mit einer 4:2-Führung für die Hausherren in die erste Drittelpause.

Zuordnung geht bei den Gästen verloren

Köln nahm das Heft danach immer mehr in die Hand, gegen die geschickten Laufwege der Rheinos ging den Highlandern bisweilen die Zuordnung flöten.

Folgerichtig enteilte der Vize-Meister, angetrieben vom überragenden Nationalspieler Kai Eßer (4 Tore, 3 Vorlagen) über 5:2 auf 6:3. Loecke hatte zwischenzeitlich nach erneuter Koproduktion mit Svejda auch den dritten Treffer für das Team von Trainer Robert Simon markiert. Und der Neu-Coach der „Schotten“ sollte in Minute 46 gar selbst in den Mittelpunkt des Geschehens rücken: Elzner hatte Weisheit gecheckt, der Kölner sich nach Meinung der Highlander zu theatralisch fallen lassen. Elzner kassierte dennoch die Strafzeit, worüber sich Simon derart echauffierte, dass er der Halle verwiesen wurde (46.), die Highlander zudem zwei Bankstrafen erhielten.

In doppelter Unterzahl kassierten die Bergstädter das vorentscheidende siebte Tor durch Marke, dem die Highlander nur noch einen Treffer durch Otters entgegen zu setzen hatten.

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