Inline-Skaterhockey

Matti Stein: "Traurig, aber nichts anderes war denkbar"

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Matti Stein bleibt den Highlandern auch in der Regionalliga treu.

Lüdenscheid - Am Sonntag schockten die Highlander Lüdenscheid ihre Anhängerschaft mit der Meldung über den Rückzug aus der 2. Bundesliga. Die logische Konsequenz: Die „Schotten“ rutschen vom Oberhaus direkt durch bis in die Regionalliga durch, verschwinden von der nationalen Landkarte.

Einen Tag nach der Verkündung dieser Hiobsbotschaft stellte sich Highlander-Kapitän Matti Stein den Fragen von Tim Viebahn-Knötig. 

Matti Stein, wie betrachten Sie aus Ihrer Sicht den Rückzug aus der 2. Bundesliga? 

Es ist natürlich ein Stück weit traurig, aber nichts anderes war denkbar. Im Falle der Eingruppierung in die Nord-Staffel hätten wir sehr wahrscheinlich eine Mannschaft zusammenbekommen. Durch die Einstufung in die Süd-Gruppe war absehbar, dass viele Spieler bei den weiten Auswärtsfahrten nicht mitgekonnt hätten, auch wenn der Unterschied zur Nord-Gruppe „nur“ 400 Kilometer ausgemacht hätte. Allerdings war es auch eine Sache des Prinzips: Wir hatten dem Verband schon bei der Meldung für die 2. Bundesliga mitgeteilt, dass wir die Süd-Staffel nicht werden stemmen können. Und dennoch wurden wir in den Süden eingruppiert. Bei der jetzigen Entscheidung ging es uns also auch darum zu zeigen, dass wir nicht wieder alles mit uns machen lassen, selbst wenn die Eingruppierung objektiv und geographisch natürlich richtig gewesen war. 

Bricht die Mannschaft jetzt vollends auseinander? 

Wir haben zwar schon viele Abgänge zu verzeichnen, aber der Kern bleibt erhalten. Joni Otters, die beiden Bruchs, Jiri Svejda, Ortwein, Jonas Mohr mit Abstrichen und ich machen auf jeden Fall weiter, werden das Grundgerüst bilden für die neue Mannschaft. 

Wer wird diese Mannschaft trainieren? 

Einen Trainer haben wir noch nicht, auch wenn wir gerne einen hätten. Allerdings brauchen wir ja nicht zwingend einen Trainer mit Lizenz. 

Matti Stein, vielen Dank für das Gespräch!

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