Lüdenscheider Duo hofft auf Einsätze und Titel

Keeper Jonas Mohr ist zum zweiten Mal bei einer EM dabei.

Lüdenscheid - Nach 1997 und 2005 erlebt Kaarst wieder eine Herren-Europameisterschaft. Sie findet von Freitag bis zum Sonntag in der Stadtparkhalle in Kaarst statt. Mit den beiden Lüdenscheidern Jonas Mohr und André Bruch von den Highlandern.

Von Marc Kusche

Die deutsche Nationalmannschaft ist Titelverteidiger, da wäre es natürlich das I-Tüpfelchen, wenn vor heimischem Publikum dieser Erfolg wiederholt werden könnte. Ewiger Widersacher auf dem Weg zum Titel werden wohl traditionell die Schweizer sein. Cheftrainer Manfred Schmitz weiß um die Favoritenrolle, sieht den Titelkämpfen aber dennoch entspannt entgegen: „Unser Ziel ist es, das Finale zu erreichen und dort ein großes Spiel abzuliefern. Ob es am Ende reicht, hängt von vielen Faktoren ab. Teamgeist, Zusammenhalt und auch unsere individuellen Fähigkeiten werden die entscheidenden Faktoren sein. Das muss funktionieren wie im letzten Jahr.“

Das 19-köpfige deutsche Team setzt sich aus Spielern von acht Bundesligisten zusammen. Zehn Spieler waren bereits 2013 im Kader, fünf waren in den Vorjahren auf Europameisterschaften im Einsatz. EM-Debütant ist neben Thomas Bauer (IHC Atting), Benedikt Hüsken (SHC Rockets Essen), und Stefan Gläsel (TV Augsburg) auch ein Akteur von den Highlandern Lüdenscheid: André Bruch. Der 26-Jährige ist erst vor wenigen Wochen aufgrund seiner sehr guten Leistungen im bisherigen Saisonverlauf bei den „Schotten“ von Bundestrainer Schmitz berufen worden. Ende August feierte er Rahmen eines Abschlusslehrgangs in Duisburg seine ersten National-Einsätze.

Und der Siegerländer hofft auch in den kommenden Tagen auf Einsatzzeiten – ebenso wie sein Lüdenscheider Mannschaftskollege Jonas Mohr. Der ebenfalls 26-jährige Goalie war schon im Vorjahr bei der EM dabei, durfte in vier Begegnungen sein Können zeigen. Für beide Bergstädter gilt: Sie hoffen auf Spielzeiten und natürlich die Verteidigung des EM-Titel. Gegner neben der Schweiz sind Großbritannien, Niederlande, Österreich und Dänemark, die in der Vorrunde am Freitag und Samstag im Modus „jeder gegen jeden“ Platzierungen ausspielen. Am Sonntag folgt die Endrunde mit dem Spiel um Platz fünf, Halbfinals, Spiel um Platz drei und Finale.

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