Die Highlander wollen gegen Kassel nachlegen

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Youngster Mark Terry Hall (links) fehlt den Highlandern am Samstagabend gegen die Rhein Main Patriots.

Lüdenscheid - Während vor dem emotionsgeladenen Duell zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München in der 1. Fußball-Bundesliga die Meisterschaftsfrage längst geklärt ist, geht es bei den Highlandern Lüdenscheid im Oberhaus der Inline-Skaterhockey-Cracks nach den Erfahrungen der letzten Aufeinandertreffen neben großen Emotionen einen Monat nach Saisonbeginn freilich noch um wichtige Zähler.

Von Tim Viebahn-Knötig

Zu Gast in der Sporthalle des Bergstadt-Gymnasiums sind am Samstagabend die Rhein Main Patriots (18 Uhr). Keine Frage, nach dem furiosen 12:5-Sieg gegen Aufsteiger Atting am Samstag will das Team von Trainer Stephan Mayer am Samstag nachlegen und den nächsten „Dreier“ landen, um den Abstand auf die Abstiegsränge zu verteidigen oder gar auszubauen.

Als Tabellendritter ein im ersten Moment schmeichelhaftes Ziel, doch trennen die „Schotten“ von Rang elf nach fünf Spielen gerade einmal sechs Punkte. Da kommen die Patrioten aus Niddatal scheinbar gerade recht. Die Hessen waren in den beiden vergangenen Jahren ein gern gesehener Gast im BGL (7:2, 7:3), der Start in diese Saison verlief sehr holprig.

Erst zwei Siege stehen für das Team von Patric Pfannmüller zu Buche, gegen den Crefelder SC mühten sich die Patriots zuletzt zu einem knappen 10:9-Erfolg. Zu Saisonbeginn hagelte es außerdem rote Karten, mit Neuzugang Shane Haskins, Marco Kluin und Tobias Etzel flogen in den ersten beiden Spielen gleich drei Assenheimer vom Feld.

Die Sperren von Haskins und Kluin sind inzwischen abgelaufen, beide dürften wieder dabei sein. Etzel dagegen muss noch einmal zusehen – ausgerechnet jener Etzel, der schon beim (durch Abbruch beendeten) Testspiel der beiden Teams in der Vorbereitung durch seine unrühmliche Gangart aufgefallen war.

Dinge, die Highlander-Coach Mayer derweil nicht mehr tangieren. „Wir dürfen uns von der harten Gangart unseres Gastes nicht aus dem Tritt bringen lassen. Wir müssen genauso spielen wie zuletzt bei unserem Heimsieg gegen den IHC Atting. Dann bin ich optimistisch.“

Personell sieht es allerdings nicht optimal aus. Hinter dem Einsatz von Keeper Jonas Mohr steht aus privaten Gründen ein Fragezeichen. Der zuletzt offensiv so überzeugende Mark Terry Hall hat sich zudem in den Urlaub verabschiedet. Und da auch ein Orendorz-Einsatz eher unwahrscheinlich ist, ist das Team auf jeden Fall schlechter aufgestellt als gegen gegen Atting. Eine Ausrede soll das aber nicht sein.

In der Regionalliga Mitte trifft mit der Zweitvertretung der Highlander der Tabellenletzte auf den Vorletzten Piranhas Oberhausen (Samstag, 11 Uhr, Biefanghalle). Dabei will das Team von Trainer Falk Elzner möglichst den ersten Saisonsieg einfahren.

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