Inline-Skaterhockey, 1. Bundesliga

Schotten frohen Mutes an den Rhein

+
Erstes Auswärtsspiel für die Highlander: Neuzugang Timo Tinz.

Lüdenscheid - Nach dem gelungenen Heimdebüt sind die Highlander des LTV 61 in der 1. Inline-Skaterhockey-Bundesliga am Wochenende erstmals in der Fremde gefordert: Am Sonntag um 16 Uhr treten sie auf der Großsportanlage Bocklemünd beim HC Köln-West Rheinos an.

In der Domstadt war in der Vergangenheit nie leicht etwas zu holen. Die Rheinos zählten stets zum Stammpersonal im Kreise der Teams, die sich um den Deutschen Meistertitel stritten. Ob dies in der Saison allerdings auch so sein wird, erscheint zumindest fraglich. Den Saisonstart haben die Kölner mit drei Niederlagen in den ersten fünf Spielen – 5:6 in Düsseldorf, 6:9 in Atting und 6:8 in Uedesheim – jedenfalls in den Sand gesetzt. 

Zu Hause allerdings sind sie noch ungeschlagen, gewannen ihr einziges Heimspiel gegen Bissendorf 8:6. Dass es die Skaterhockey-Cracks aus Bocklemünd in diesem Jahr etwas schwerer haben als zuletzt, kommt indes nicht von ungefähr. Ihren Stammkeeper Baumgarth haben die Rheinos an den Nachbarn Düsseldorf Rams verloren, das aktuelle Duo muss sich seine Sporen erst noch verdienen. Aus ihrem Toptrio mit Esser und den Weisheit-Brüdern hat David Weisheit zudem bisher noch kein einziges Spiel bestritten. Personalien, die den Unterschied ausmachen können. 

Stein, Loecke und Ortwein stoßen zum Kader dazu

Beim Personal der Highlander dagegen sieht es sehr gut aus: Mit Matti Stein, Robin Loecke und Mike Ortwein haben gleich drei Spieler, die beim Auftaktsieg gegen Augsburg noch fehlten, ihre Eishockey-Saison inzwischen beendet und stoßen am Sonntag zum Kader dazu. So sind die Bergstädter noch besser aufgestellt als beim Start, allerdings bangen sie derzeit noch um den Einsatz von André Bruch, der sich einen Zeh gebrochen hat und in Köln wahrscheinlich passen muss. 

„Wenn Jiri Svejda und auch Jonas Mohr im Tor einen guten Tag haben, ist trotzdem etwas drin. Wir rechnen uns in Köln schon etwas aus“, sagt derweil Teamleiter Jonathan Otters und ist frohen Mutes, den Auftaktsieg gegen Augsburg nun mit einem weiteren Erfolg gegen ein Topteam der vergangenen Jahre vergolden zu können. 

Spielerisch wollen die Highlander bei der Reise ins Rheinland dort weitermachen, wo sie in der Heidehalle aufgehört haben: Eng am Mann wollen sie stehen und dem Gegner so keine Räume lassen, ihn direkt mächtig unter Druck setzen, zu Fehlern zwingen und dann am Ende die Punkte einsacken und mit ins Sauerland nehmen. Genauso sieht der Plan für den Sonntag aus. 

Highlander: Mohr, Klein – Elzner, Otters, Könning, Nördershäuser, L. Tinz, Hassel, Svejda, Bruch (?), T. Tinz, Seuster, Heckmann, Anlauf, Mrzyk, Ortwein, Stein, Loecke

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare