Nicht-Angriffspakt in der Heidehalle

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Knappe Niederlage gegen Essen: Jiri Svejda.

Iserlohn - Nach Penalty-Schießen unterlagen die Highlander des LTV 61 am Sonntagnachmittag in Iserlohn dem Bundesliga-Tabellenführer Rockets Essen - unter durchaus dubiosen Begleitumständen.

Dem Kantersieg vom Samstag wäre am Sonntag um ein Haar die erneute Farce im Nachholspiel gegen die Rockets Essen gefolgt: Beim Stand von 5:5 nach etwas mehr als 36 Minuten einigten sich die Teams auf einen Nichtangriffs-Pakt, ließen die Uhr noch herunterlaufen. Im dritten Drittel wurde dann gar nicht mehr gespielt.

Was war passiert? Wie schon beim ersten Spiel hatte die hohe Luftfeuchtigkeit in der Heidehalle für einen offenbar gefährlichen Feuchtfilm auf der Fläche gesorgt, noch einen Spielabbruch wollten die stark ersatzgeschwächten Teams nicht riskieren. Die Entscheidung also brachte das Penalty-Schießen, in dem Heckmann und Elzner für die Highlander vergaben, Pfaff und Dreyer für den Klassenprimus trafen.

Zuvor hatten sich mit Svejda/Bruch und Wegener/Dreyer die beiden Top-Stürmerreihen einen offenen Schlagabtausch geliefert. Mit einem frühen Doppelschlag brachte Lars Wegener die Gäste in Front, Bruch und Svejda glichen bis zur ersten Pause noch aus, ehe Svejda die Highlander in doppelter Überzahl nach Wiederanpfiff erstmals in Front brachte. Hiernach ging es weiter hin und her bis zum 5:5...

Highlander: Klein, Eberwein (n.e.) – Elzner, Svejda, Nördershäuser, Heckmann, Bruch, Hauters, Seuster
Rockets: Koziol, Wolf (n.e.) – Wegener, D. Breves, F. Breves, Vogel, Porsch, Pfaff, Klein, Dreyer, Weiß, Schmidt
Schiedsrichter: Klytta, Pottgießer (beide Miners Oberhausen)
Tore: 0:1 (0:36) Wegener (Dreyer), 0:2 (3:15) Wegener (Dreyer), 1:2 (15:20) Bruch (Svejda), 2:2 (18:26) Svejda (Bruch), 3:2 (26:39/4-2) Svejda, 3:3 (31:01) Wegener (Pfaff), 3:4 (32:40) Dreyer (Wegener), 4:4 (33:03) Bruch (Svejda), 4:5 (34:06) Wegener (Dreyer), 5:5 (35:21) Svejda (Bruch)
Strafzeiten: keine für Lüdenscheid, 6 Minuten für Essen

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