Das Glück des Meisters im MK-Lokalfight

Im ersten und im zweiten Drittel bejubelten die Highlander fünf Tore, am Ende aber mussten sie sich 5:6 geschlagen geben.

Lüdenscheid - Es hat nicht sollen sein: Die Highlander des LTV 61 unterlagen am Freitagabend im zweiten Vergleich gegen den Deutschen Meister Samurai Iserlohn unglücklich 5:6 nach Penaltyschießen. Dabei hatten die Gastgeber bereits 5:3 geführt.

Von Tim Viebahn-Knötig

Die Gäste aus Iserlohn, die sich nach der klaren Heimpleite im Hinspiel viel vorgenommen hatten, begannen besser. Sie erzeugten enormen Druck und kamen durch den von Schreiner bedienten Riepe auch schon in der dritten Minute zur 1:0-Führung. Das Spiel blieb zunächst schwierig für die Highlander, Loeckes Treffer zum 1:1 (12.) wirkte da wie eine Befreiung – von diesem Zeitpunkt an war es ein Match auf Augenhöhe, so kam die erste Lüdenscheider Führung nicht von ungefähr. In Überzahl nutzte Hall eine Svejda-Vorlage zum 2:1 (13.). Durch Wichern (19.) glichen die Waldstädter aber noch vor der ersten Pause wieder zum 2:2 aus.

In Durchgang zwei gerieten die Gastgeber in Unterzahl erneut in Rückstand – diesmal war es Poerschke, der zum 2:3 traf. Doch das steckten die Highlander bestens weg. Eine Einzelaktion des agilen Loecke (29.) brachte den Ausgleich und den Hausherren zudem Oberwasser. Weil der im Hinspiel überragende Svejda zwar diesmal nicht selbst traf, dafür aber seine Nebenleute toll bediente, kamen die Schotten durch Hall (30.) und Bruch (31.) zur 5:3-Führung, die zur zweiten Pause Bestand hatte.

Bialke wird zum Mann des Abends

So leicht gab sich der Deutsche Meister, der nun bei einem Bruch-Pfostentreffer Glück hatte, allerdings nicht geschlagen. Die Partie blieb intensiv und offen – erst recht nach Neumanns schönem Anschlusstreffer zum 5:4 (53.). Als sich Elzner wenig später eine unnötige Zeitstrafe einhandelte, wurde es eng für die Bergstädter. Und doch schienen auch diese zwei Minuten gut vorüber zu gehen – erst zwei Sekunden vor Ablauf der Strafe klingelte es dann doch im Tor von Jonas Mohr: Bialke war der Schütze des Ausgleichs.

5:5 – das bedeutete Penalty-Schießen. Und hier lief es erneut äußerst unglücklich für die Gastgeber, die als zweiten Schützen Bruch aufgestellt hatten. Stattdessen aber trat Hall an und traf. Das Tor aber wurde nicht anerkannt. Großes Glück für die Gäste aus dem Nordkreis, für die Bialke mit dem dritten Penalty die Entscheidung schaffte.

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