Highlander empfangen den Spitzenreiter

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Will auch gegen den Primus jubeln: Robin Loecke.

Iserlohn - Der Meister im Inline-Skaterhockey kommt in den Märkischen Kreis: Am Sonntag um 14.30 Uhr empfangen die Highlander des LTV 61 den TV Augsburg in der Iserlohner Heidehalle.

Wenn bei den Highlandern Lüdenscheid der Name Jonathan Otters fällt, geraten sie bei den „Schotten“ seit den vergangenen Wochen regelrecht ins Schwärmen. Das „Urgestein“ des Lüdenscheider Inline-Skaterhockey-Erstligisten hat seit dieser Saison noch einmal einen richtigen Schub gemacht und ist aus der 1. Reihe neben den Svejdas und Bruchs nicht mehr wegzudenken. Umso schwerer wiegt sein Ausfall an diesem Wochenende, wenn ausgerechnet Spitzenreiter TV Augsburg am Sonntag ab 14.30 Uhr in der Iserlohner Heidehalle zu Gast ist.

„Wir können ihn in dieser Saison gar nicht ersetzen“, betont Highlander-Trainer Stephan Mayer den Stellenwert seines Verteidigers, der sich anno 2015 mit klugem und abgeklärtem Zweikampfverhalten sowie als enorm passsicherer Aufbauspieler zu einem regelrechten „Quarterback“ gemausert hat. Beim 19:3-Kantersieg in Berlin vor einer Woche zeigte sich der Lüdenscheider obendrein treffsicher, schnürte in der Hauptstadt einen Dreierpack. Qualitäten, die den Highlandern heute gegen den zuletzt dreifachen (!) Europacup-Sieger aus der Fuggerstadt fehlen werden. „Wir müssen hinten gut stehen“, richtet sich Coach Mayer schon jetzt auf eine Defensivschlacht ein, zumal sich neben Joni Otters auch Justin Nördershäuser und Dustin Heckmann im Urlaub befinden, hinter Urlaubsrückkehrer Dustin Demuth noch ein Fragezeichen steht und Dieter Orendorz ohnehin kein Thema mehr ist.

Routinier Falk Elzner hilft aus

Dennoch baut Mayer weiter darauf, „dass wir gegen die Top-Vereine unsere besten Leistungen abgerufen haben. Vielleicht gelingt uns das ja auch gegen Augsburg.“ In die Karten könnte den „Schotten“ spielen, dass der TVA schon heute Abend im Spitzenspiel bei den Samurai Iserlohn an gleicher Stelle gefordert ist, die Fuggerstädter also mit schweren Beinen ins Spiel gegen die Bergstädter gehen. „Das könnte von Vorteil sein“, so Stephan Mayer, der sich voraussichtlich an diesem Sonntag indes ebenfalls in den Urlaub verabschiedet und nicht an der Bande stehen kann.

Personell haben die Highlander auch in Anbetracht der Ausfälle Vorkehrungen getroffen: Routinier und Kapitän Falk Elzner, der im März sein 40. Lebensjahr vollendete, hat doch noch einmal angekündigt, helfen zu wollen. Die Erfahrung und das Stellungsspiel, zudem der gefürchtete Schlagschuss, des inzwischen in der Eifel beheimateten Verteidigers sollen die Ausfälle kompensieren. Gut möglich auch, dass Pieter ter Haar mit an Bord ist.

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