Die "schwarze Serie" soll ein Ende haben

+
Mit den Highlandern nach Assenheim: Jiri Svejda.

Lüdenscheid J Für die Inline-Skaterhockey-Cracks des Erstligisten Highlander Lüdenscheid läuft es derzeit optimal. Mit dem 12:7-Erfolg über die Uedesheim Chiefs feierten die „Schotten“ einen perfekten Start in die proppevollen Mai-Wochen, die Patzer der Konkurrenz ließen zudem den Sprung auf Platz zwei zu.

Von Tim Viebahn

Keine Frage, neben Aufsteiger Atting darf sich die Truppe von Trainer Stephan Mayer nach rund einem Drittel der Saison zu den Überraschungsteams zählen. Auf diesen Lorbeeren ausruhen dürfen sich die Bergstädter aber nicht, steht bereits heute die nächste wichtige Partie auf dem Plan, wenn die Highlander des LTV 61 bei den Rhein-Main Patriots gastieren (19 Uhr, Inlinehalle Assenheim). Nach vier Siegen in Folge fahren Kapitän Falk Elzner & Co eigentlich mit breiter Brust ins Niddatal, wäre da nicht die verheerende Statistik gegen die Hessen, die alles andere als für die Highlander spricht. In immerhin vier Gastspielen in der schmucken Inlinehalle an der Nieder-Wollstädter Straße gab es für die „Schotten“ nichts zu holen.

„Der Boden ist nicht einfach zu bespielen“, hat Trainer Mayer den eher langsamen Hockey-Court mit als einen Grund hierfür ausgemacht, der Belag zählt nicht unbedingt zu den bevorzugten Untergründen der Lüdenscheider. Dennoch will auch der Essener den Fluch ablegen. „Es ist an der Zeit, etwas zu ändern“, sagt er verschmitzt, winkt doch im Falle eines Sieges bei den heimstarken Patrioten (zuletzt drei Siege) und bei gleichzeitiger Niederlage von Primus Iserlohn bei Rekordmeister Duisburg sogar die Tabellenspitze.

Gastgeber noch ohne Patejdl

Wesentlicher ist es jedoch, die Patriots auf Distanz zu halten. Nur drei Pünktchen trennen die Highlander vom Tabellensiebten, der beim Hinspiel in Lüdenscheid (5:10) weit von seiner Form entfernt war und nun wohl auf die angeschlagenen Kluin, Napravnik und Ressel verzichten muss. Auch Marcel Patejdl ist beim Pfannmüller-Team kein Thema: Die Rückkehr des vor eineinhalb Jahren nach Uedesheim gewechselten, torgefährlichen Verteidigers wurde zwar in dieser Woche festgezurrt, er brummt allerdings noch seine Wechselsperre ab.

Die Highlander können dagegen fast aus dem Vollen schöpfen. Von der Stammbesetzung fehlt nur der langzeitverletzte Otters, zudem ist Buchholz studienbedingt nicht mit von der Partie.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare