Die erste Saisonreise führt an den Niederrhein

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Highlander-Akteur Pieter ter Haar und seine Kollegen sind zu Saisonbeginn in Krefeld unter Druck.

KREFELD -  Die Inline-Skaterhockey-Spieler der Highlander Lüdenscheid stehen vor ihrem Saisondebüt in der 1. Bundesliga. Am Samstagabend treffen die Bergstädter in ihrer Auswärtspartie ab 19 Uhr in der Sporthalle Horkesgath auf den Crefelder SC.

Von Tim Viebahn

Beide Mannschaften gehen mit gleichen Vorzeichen in die Saison, denn die Teams wissen (noch) nicht genau, wie ihr Leistungsstand ist.

Die Stimmung bei den Highlandern kippte in dieser Woche: Der schmeichelhafte 10:9-Testspielerfolg gegen den Regionalligisten Mendener Mambas nannten die Verantwortlichen eine „schallende Ohrfeige“. Ein Schuss vor den Bug – rechtzeitig vor dem heutigen Bundesliga-Start.

In der Samt- und Seidenstadt geht es für die „Schotten“ erstmals wieder um Punkte, das Duell mit der Truppe von Trainer Thomas Spinnen gilt als Standortbestimmung und zugleich als Pflichtaufgabe, die die Bergstädter lösen sollten, um vor den insgesamt unbequemen Aufgaben im März (Augsburg, Uedesheim, Kaarst) nicht von Beginn dem Feld hinterher zu hecheln.

Was die Highlander beim Auftaktgegner auf dem unangenehmen Schwingboden in der Sporthalle Horkesgath, wo die Bergstädter bereits zum vierten Mal in Folge die Serie starten, erwartet, kann auch der neue Übungsleiter Stephan Mayer nicht so recht einschätzen. Mit den Nationalspielern Dennis Holthausen, Brandon Bernhardt (beide Duisburg Ducks), Dennis Kobe, Tim Gregoire und Kapitän Tim Bothe (alle Uedesheim Chiefs) sowie Patrick Komor, hatten die Skatingbears einen gewaltigen Aderlass zu verzeichnen. Diesewr könnte ihnen teuer zu stehen kommen: In Zahlen ausgedrückt sorgte dieses Sextett für 55 der insgesamt 112 Treffer in der vergangenen Spielzeit. „Trotzdem dürfen wir die nicht unterschätzen. Die sind eingespielt und konditionell gut drauf“, weiß der 46-jährige Highlander-Trainer, der den Auftaktgegner bereits im Rahmen eines Testspiels gesichtet hat. In die Fußstapfen, die die Abgänge hinterlassen haben, sollen die Talente aus dem gut ausgebildeten Nachwuchspool (Kammen, Zillen und Co.) treten, Routiniers wie Steinborn und Müller sollen die jungen Spieler anführen.

Robin Loecke ist direkt dabei

Auch das Gesicht der Highlander wird zum Auftakt ein anderes sein. Jonas Mohr und Daniel Schneider bilden weiterhin das Goalie-Paar, mit Nördershäuser, Heckmann, Uedickhoven, Buchholz und Robin Schneider feiert jedoch gleich ein Quintett sein Debüt im Dress der „Schotten“.

Froh ist Coach Mayer, dass Robin Loecke von Beginn an mit dabei ist. Zusammen mit Andre Bruch soll er das Fehlen von Topstürmer Jiri Svejda kompensieren. Klappt dies, wird die Stimmung schnell wieder eine bessere und die verpatzte Generalprobe vergessen sein.

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