Inline-Skaterhockey

Highlander in Play-offs wieder gegen Kaarst

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Jiri Svejda trifft mit den Highlandern in den Play-offs schon wieder auf Kaarst.

Lüdenscheid - Highlander-Jubel zum Hauptrundenkehraus: Der Lüdenscheider Inline-Skaterhockeyerstligist besiegte zum Abschluss einer sicherlich ereignisreichen Hauptrunde die Duisburg Ducks am Samstagabend in der Sporthalle des BGL dank des Siegtores von Tim Bruch mit 9:8 (5:2, 2:3, 2:3) und beendet die Vorschlussrunde als Tabellensechster.

Damit bekommt es die Truppe von Carsten Lang und Toni Fonso in der Play-off-Viertelfinalserie „best of three“ ab dem Wochenende 6./7. Oktober wie schon in den beiden Vorjahren mit den Crash Eagles Kaarst tun. Die „Adler“ feierten gegen den nach 22 gespielten Runden punktlosen Absteiger Miners Oberhausen (21:3) und die Samurai Iserlohn (11:4) zwei Kantersiege. Die reichten aber nicht aus, um in der Tabelle noch nach oben zu klettern, weil sich Köln in Oberhausen wie erwartet schadlos hielt, sich aber vor allem der Crefelder SC 8:6 im Spitzenspiel gegen Essen behauptete und die inoffizielle Hauptrundenmeisterschaft für sich entschied. 

Mann des Tages bei den Highlandern Lüdenscheid war zweifellos Tim Bruch: In seinem ersten Spiel nach abgesessener Rotsperre war dem Netphener in Minute 53 doch noch das spielentscheidende 9:8 gelungen, nachdem die Highlander eine 5:2-Führung nach dem ersten Drittel sukzessive aus der Hand gegeben hatten. Die „Enten“ aus dem Revier arbeiteten sich Stück für Stück heran, bis Schröder bei 51:30 in Überzahl den Ausgleich zum 8:8 markierte. Keine halbe Zeigerumdrehung später aber war Tim Bruch zur Stelle und rettete mit seinem Tor den ersten Heimsieg nach drei Niederlagen unter heimischem Dach. 

Highlander-Tore: Svejda (3), T. Bruch, Reinke (je 2), Stein, Unger (je 1)

Auch den Sauerland Steel Bulls gelang zum Abschluss der Hauptrunde nach den enttäuschenden Auftritten der Vorwochen noch einmal eine ansprechende Leistung. Zwar war diese bei der 8:14 (4:5, 3:3, 1:6)-Niederlage bei den Düsseldorf Rams nicht von Erfolg gekrönt – für ein abermals arg dezimiertes Aufgebot der „Bullen“ war es dennoch ein versöhnlicher Saisonkehraus. 

Dabei erlebten die Sauerländer, die aufgrund der Niederlage auch die Rams noch an sich vorbeiziehen lassen mussten, in der Landeshauptstadt einen "wilden Ritt": 3:1 führte der Gast nach Toren von Jacobs, Krause und dem auffälligsten Bullen, Ted Zeitler – da waren noch keine fünf Minuten gespielt. Furios und mit stetig wechselnden Führungen ging es weiter, bis sich SSB-Youngster Wieczorek zwischen Minute 40 und 47 als Dauergast auf der Strafbank einreihte und Düsseldorf auf 10:7 davonzog. 

SSB-Tore: Zeitler (4), Krause, Otte, Jacobs, Schäfer (je 1)

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