Highlander und Steel Bulls auf Kurs

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Die Highlander setzten sich gegen Kaarst knapp 11:10 durch.

Iserlohn/Velbert - Erfolgreicher Samstagabend für die beiden Lüdenscheider Inline-Skaterhockey-Klubs: Die Highlander in der 1. Liga und die Steel Bulls in Liga zwei kamen mit Siegen ihrem Saisonziel näher.

Während die Highlander Lüdenscheid im Oberhaus den finalen Krimi gegen die Crash Eagles Kaarst mit 11:10 (3:4, 4:2, 4:4)-Toren für sich entschieden und damit fast sicher für die Play-Offs um die Deutsche Meisterschaft planen können, können die Sauerland Steel Bulls in der 2. Bundesliga, Staffel Nord, auch nach dem 7:6 (0:4, 2:1, 4:2, 1:0)-Sieg gegen die Commanders Velbert nach Penalty-Schießen weiterhin aus eigener Kraft Platz zwei noch erreichen und sich damit das Heimrecht in den Aufstiegs-Play-Offs sichern.

In der Iserlohner Heidehalle trafen die Highlander des LTV 61 auf einen erwartet unangenehmen und hochmotivierten Gegner aus Kaarst, der den „Schotten“ nach nur 25 Sekunden die kalte Dusche verpasste und zwei Minuten später auf 0:2 erhöhte. Ein Vorsprung, den sich die Gäste auch nach Svejdas Doppelpack zerneut zum 2:4, 3:5 und 4:6 nach rund 36 Minuten zurückerarbeiteten. Dann erst belohnten sich die ersatzgeschwächt, dafür mit den einsatzfreudigen Youngstern Hauters und Mrzyk angetretenen Highlander für den ab dem zweiten Drittel entfachten Angriffswirbel, drehten das Spiel noch vor der zweiten Pause und legten durch Mrzyk nach Wiederbeginn zum 8:6 nach.

In einer hochspannenden Schlussviertelstunde kamen die Crash Eagles doch noch einmal zum erneuten Ausgleich, ehe Könnings Bogenlampe die Weichen auf Sieg stellte, die „Schotten“ auf 11:8 davonzogen und den Vorsprung bei „nur“ noch zwei weiteren Gegentreffer ins Ziel retteten.

Sascha Jacobs als Matchwinner

Ähnlich spannend machten es die Sauerland Steel Bulls im vorgezogenen Endspiel um Platz zwei bei den Commanders aus Velbert. In einem Spiel auf schwachem Niveau fanden die „Bullen“ zunächst überhaupt nicht ins Spiel und ließen sich von den Velberter Top-Scorern Langer und Doden mächtig düpieren. 0:4 nach 20 Minuten – ein hohe, aber diesmal nicht zu hohe Hypothek für das Jacobs-Team. Die Steel Bulls steigerten sich und starteten eine einmal mehr beeindruckende Aufholjagd, an deren Ende Spielertrainer Sascha Jacobs zum Matchwinner avancierte. Erst erzielte der Routinier den finalen Ausgleichstreffer zum 6:6, dann traf er als einziger Akteur im Penalty-Schießen und sicherte den Steel Bulls den Zusatzpunkt.

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