Auswärts-Doppelschlag für die „Schotten“

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Pieter ter Haar (links) und Tim Dominik Seuster wollen jetzt auch auswärts Tore und Siege bejubeln.

Lüdenscheid -  Der Inline-Skaterhockey-Bundesligist Highlander Lüdenscheid möchte den Schwung aus dem vorigen Wochenende mitnehmen und nun in den beiden Auswärtsduellen bei den Bissendorfer Panthern und beim Spitzenreiter SHC Rockets Essen den Auswärtsfluch durchbrechen.

Von Emanuel Holz

Mit dem 13:6-Erfolg über den Crefelder SC, gleichzeitig der vierte Heimsieg in Serie, haben sich die Highlander von den Abstiegsrängen abgesetzt und sind nun beim Auswärts-Doppelschlag am Samstag und Sonntag gleich zweimal gefordert.

Trotz des besseren Tabellenrangs, die „Schotten“ belegen Platz fünf, Bissendorf ist Achter, nimmt Lüdenscheids Trainer Stephan Mayer die Bissendorfer ernst: „Ich weiß nicht genau, wie die Panther spielen werden, sie haben aber angekündigt, unserem Stürmer Jiri Svejda einen Sonderbewacher auf die Füße zu stellen. Ich denke, dass wir damit umgehen können, denn wir haben noch andere Stürmer.“ Schwächen beim Gegner sieht Mayer in der Defensive und in Sachen Disziplin. „Sie kassieren relativ viele Tore und Strafzeiten. Das wollen wir natürlich ausnutzen.“ Am Samstag kann Trainer auf die Rückkehrer Dustin Heckmann (Sturm), Torhüter Jonas Mohr und Roosters-Akteur Dieter Orendorz zurückgreifen. Zwar haben die Gastgeber nach schwachem Saisonstart wieder in die Spur gefunden, dennoch gibt Mayer ein klares Ziel vor: „Ein Punkt sollte drin sein.“

Zuversicht vor Reise zum Tabellenführer

Nur einen Tag nach dem Duell in der Wedemark reisen die Bergstädter zum Tabellenführer in die Ruhrpott-Metropole Essen. Hier hat Mayer, wie tags zuvor, drei Reihen auf der Bank. Zudem steht Robin Loecke am Sonntag zur Verfügung. Für den Trainer der „Schotten“ ist die Partie ein Heimspiel, denn Mayer ist für das Altherren-Team der „Raketen“ aktiv. Mit einer großen Portion Zuversicht geht er in die Partie beim Primus: „Die haben einen guten Angriff, aber wir haben dort in den letzten Jahren immer gut ausgesehen. Wir fahren dahin, um was zu reißen.“

Die spielentscheidende Position hat Mayer zwischen den Pfosten ausgemacht: „Wir haben zwei starke Torhüter, die sehr konstant spielen. Da sehe ich einen Vorteil für uns.“ Zudem hofft der Trainer der Highlander am Sonntag auf kühle Außentemperaturen, denn in der schlecht isolierten „Wohnbau Hockey Arena“ würden hohe Innentemperaturen wohl eher den Essenern in die Karten spielen.

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