Inline-Skaterhockey

Ein erster Fingerzeig an die Konkurrenz

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Anlass zum Jubeln hatten die „Schotten“ am Samstag in der BGL-Halle beim 15:2 gegen Iserlohn reichlich.

Lüdenscheid - Mit einem beeindruckenden 15:2-Kantersieg gegen die Samurai Iserlohn feierten die Highlander am Samstag einen Saisonauftakt nach Maß und richteten damit bereits einen deutlichen Fingerzeig an die Konkurrenz.

Immerhin als Vize-Meister und Pokalsieger zur Neuauflage des schon traditionsreichen Kreisderbys in die Bergstadt gereist, erlebten die Waldstädter bei den Highlandern ihr Waterloo. „Wir waren sofort da, waren fit und haben Iserlohn bis auf die Überzahlsituationen im Grunde genommen keine Chance gelassen. Wir haben den Gegner gut abgelaufen und waren eng bei den Leuten“, blickte Highlander-Trainer Carsten Lang schon sehr zufrieden zurück. 

„15:2 gegen Iserlohn – das klingt jetzt auch nicht so schlecht.“ Auch wenn die ersten guten Ansätze schon erkennbar waren – „spielerisch ist sicherlich noch Luft nach oben“, wie Lang zutreffend befand. Gegen phasenweise erschreckend harmlose Iserlohner mussten die Highlander am Samstag nicht unbedingt über sich hinaus wachsen. Auffallend war aber bereits die neue Ausgeglichenheit im Kader. 

„Wir hatten eine schöne Verteilung der Tore“, merkte Lang freudig an, denn: 15 Treffer verteilten sich immerhin auf elf Torschützen, trafen nur André (3) und Tim Bruch (2) mehrfach. Bis auf den erst 16-jährigen Brijaan Schmitten, dem Lang und Toni Fonso auch schon die ersten Einsatzminuten beschert hatten, trafen mit Colin Dehnke, Mirko Reinke, Christian Unger und Roy Prince alle Neuzugänge. 

Gerade für Letzteren schien das Erfolgserlebnis wichtig gewesen zu sein, agierte der vom Lokalrivalen Steel Bulls gekommene Niederländer anfangs noch mit angezogener Handbremse. „Die Reihe war auch noch nicht so zufrieden mit sich“, stimmte Lang zu. „Aber das kommt noch. Man hat es bei vielen schon im Abschlusstraining gespürt: Die Jungs waren ein Stück weit nervös. Umso schöner, dass wir schon vieles umsetzen konnten, was wir trainiert haben.“ 

Der Weg zu den gesteckten Zielen ist freilich noch ein weiter. „Wir werden weiter zusammenwachsen“, ist sich Carsten Lang sicher. „Dafür arbeiten wir auch hart. Wir wollen dahin, jeder Mannschaft läuferisch und spielerisch überlegen zu sein. Es ist klar, dass wir bis dahin noch einige bittere Niederlagen kassieren werden. Aber auch die helfen uns weiter“, sieht der Trainer die Basis für eine erfolgreiche Spielzeit nach dem Derbysieg, der schon vieles vom Angestrebten bestätigte, gelegt. 

Das am Spielausgang wenig ändernde Randgeschehen im letzten Drittel, in dem völlig frustrierte Gäste sowohl in so manchen Zweikämpfen auf dem Feld, als auch verbal gegenüber den Referees übers Ziel hinausschossen, wollte Lang unterdessen nicht mehr großartig breittreten. 

„Wenn die sich weiter so benehmen, werden sie in dieser Saison noch richtig Probleme bekommen“, hatte Lang für das Verhalten der Gäste naturgemäß wenig Verständnis und wie viele Zuschauer, die sich schon beim Spielstand von 11:1 über die langen diskussionsbedingten Unterbrechungen zurecht wunderten, nur ein Schulterzucken übrig. Den Highlandern konnte dieses Verhalten der Gäste aus der Waldstadt letztlich ziemlich egal sein – für sie war der Anfang gemacht.

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