Inline-Skaterhockey: Sauerland contra Rheinland

+
Gerüstet für das Duell mit den Rheinländern aus Uedesheim und den Ex-„Schotten“ Robert Eefting: Highlander-Angriffsass Jiri Svejda.

Lüdenscheid - „König Fußball“ regiert am Samstag mit dem DFB-Pokalfinale die Welt. Doch bevor sich Borussen und Wölfe in Berlin um Pokalehren duellieren, stehen sich in der 1. Skaterhockey-Bundesliga „Schotten“ und „Indianer“ gegenüber.

Zum Auftakt der „rheinischen Wochen“ empfangen die Highlander Lüdenscheid ab 18 Uhr die Uedesheim Chiefs in der Iserlohner Heidehalle. „Die Statistik spricht für uns, und auch vom Papier her sollten wir Uedesheim schlagen“, strotzt Highlander-Trainer Stephan Mayer vor dem Duell mit den Neussern, dem sich in den kommenden Wochen Spiele gegen Köln und Düsseldorf anschließen, nur so vor Selbstvertrauen. Keine Frage, die Brust der Bergstädter ist nach fünf Siegen aus den letzten sechs Spielen spürbar gewachsen.

Dazu galten die Chiefs bislang als veritabler Punktelieferant, der den Highlandern lediglich beim 5:5 in der Saison 2012 ein Pünktchen abtrotzte. Ansonsten gab’s für die Truppe um Trainer Marcel Mörsch in Lüdenscheid nichts zu holen, „und das soll auch so bleiben“, hofft Mayer, dass die Weste trotz des Umzuges nach Iserlohn weiterhin unbefleckt bleibt.

Highlander: May, Klein – Elzner, Otters, Bruch, Loecke, Svejda, Seuster, Heckmann, Gleibler, Nördershäuser, Stein, Könning, ter Haar, Ortwein

Das Team um den beliebten Ex-Highlander Robert Eefting, die Torjäger Kobe, Perlitz und Hellwig sowie den 31-jährigen Eishockey erfahrenen Kreuzmann gilt dennoch als unangenehmer Kontrahent, „der an einem guten Tag vielen Mannschaften Probleme bereiten kann, wenn sie sich denn als Team präsentieren“, so Mayer. Mit einem Sieg können seine Schützlinge nicht nur weiter Anschluss an die Spitzenplätze halten, sondern den Tabellenneunten im Kampf um die Play-Offs weiter auf Distanz halten.

Personell sind die Highlander aus der Bergstadt auch am Samstagabend wieder sehr gut aufgestellt, sind bis auf Karibik-Urlauber Dieter Orendorz, dessen genaue Rückkehr bis Spielbeginn nicht sicher war, alle Mann an Bord.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare