Highlander Lüdenscheid empfangen den Meister

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Es gilt für die Highlander Lüdenscheid: Nach drei Auftaktniederlagen stehen sie bereits unter Druck, doch auch gegen den amtierenden Deutschen Meister aus Köln dürfte es am Samstag alles andere als einfach werden.

Lüdenscheid - Seit drei Spielen warten die Highlander Lüdenscheid in der 1. Bundesliga im Inline-Skaterhockey noch immer auf das erste Erfolgserlebnis. Die Wende soll ausgerechnet gegen den Deutschen Meister her, wenn sich am Samstagabend der HC Köln-West ab 18 Uhr in der Iserlohner Heidehalle die Ehre gibt.

Von Tim Viebahn-Knötig

Für beide Teams ist es das zweite Spiel auf dem schnellen Geläuf in der Waldstadt: Während die Highlander bei ihrer Punktspielpremiere in der Ausweichstätte eine 4:6-Niederlage gegen die Bissendorfer Panther kassierten, kamen die Domstädter bei den Samurai Iserlohn Mitte März gleich 3:9 unter die Räder. Überhaupt stottert bei der erfolgsverwöhnten Martinez-Truppe der Motor noch, immerhin schon zwei Niederlagen stehen auch erst zwei Siege gegenüber. Nicht nur deshalb sehen sich die Highlander nicht chancenlos gegen das Spitzenteam vom Rhein.

„Bei der Niederlage gegen Iserlohn kamen sie angeblich mit der Fläche nicht klar. Wir hoffen, dass das gegen uns auch der Fall sein wird“, hofft Highlander-Trainer Stephan Mayer auf den Heimvorteil in der Spielstätte, die die neue Heimat der „Schotten“ ist. Weiterhin nährt auch die tolle Leistung bei der knappen 5:8-Niederlage in Augsburg die Hoffnungen des Esseners, gegen den Tabellensechsten Zählbares einfahren zu können, ähnlich dicht gestaffelt wollen die „Schotten“ den Kölner Überzahlspezialisten Weisheit, Esser & Co das Handwerk legen, „vielleicht haben wir noch eine Überraschung parat“, möchte sich Mayer in taktischer Hinsicht nicht allzu sehr in die Karten schauen lassen.

Highlander: May, Klein – Elzner, Stein, Bruch, Nördershäuser, Svejda, Heckmann, Loecke, Gleibler, Ortwein, Seuster (?), ter Haar (?), Orendorz (?)

Personell kann der Highlander-Trainer noch immer nicht aus dem Vollen schöpfen. Im Gegenteil: Mit Jonathan Otters (privat verhindert) fällt eine wichtige Defensiv-Stütze aus, hinter dem Einsatz von Pieter ter Haar (Verstauchung im Fuß) und Tim Dominik Seuster (Leistenverletzung) stehen jeweils Fragezeichen. Dafür kehren mit Mike Ortwein und Jiri Svejda zwei in Augsburg schmerzlich vermisste Offensivkräfte zurück, auch wenn Letzterer noch immer nicht ganz schmerzfrei ist. Leise Hoffnungen bestehen zudem auf die Saisonpremiere von DEL-Profi Dieter Orendorz. Ein Gesamtpaket, das ein bisschen Hoffnung macht auf die ersten Pluspunkte der Saison.

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