Steels Bulls siegen in Merdingen - "Schotten" sind durch

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Zehnfacher Torschütze: André Bruch.

Merdingen/Iserlohn - Doppelter Play-Off-Jubel bei den beiden Inline-Skaterhockey-Bundesligisten aus der Bergstadt: Bereits am Samstagnachmittag setzte sich Zweitligist Sauerland Steel Bulls im ersten Viertelfinale der Aufstiegs-Play-Offs 12:10 (3:5, 5:3, 4:2) beim HC Merdingen durch und ging dadurch in der „best-of-three“-Serie 1:0 in Führung. Am Abend dann lösten die Highlander Lüdenscheid mit einem Kantersieg endgültig das Ticket für die Play-Offs um die Deutsche Meisterschaft.

Beim 26:4 (7:1, 7:0, 12:3)-Schützenfest gegen die Rhein Main Patriots gelang der Meyer-Truppe Historisches, während die Hessen den Gang in die2. Liga antreten müssen. In der Lüdenscheider Innenstadt stieg zur Stunde das Stadtfest, in der Iserlohner Heidehalle feierten die Highlander ein veritables Schützenfest: Gegen schon nicht mehr bundesligataugliche Patriots ließen die ersatzgeschwächten „Schotten“ von Beginn an keinen Zweifel aufkommen, wer das Feld als Sieger verlassen würde.

Schon nach acht Sekunden eröffnete André Bruch den Torreigen, er sollte es am Ende auf insgesamt zehn Treffer bringen. Die Highlander schalteten und walteten, wie sie wollten, der Gast aus Hessen leistete über 60 Minuten weitestgehend nur Begleitschutz. Die Highlander nutzten die Räume und steigerten ihre Spiellaune von Drittel zu Drittel. Allen voran Goalgetter Jiri Svejda, der an 18 der 26 Treffer beteiligt war.

Insgesamt trugen sich acht „Schotten“ in die Torschützenliste ein. Weil zur gleichen Zeit die Uedesheim Chiefs ihr Gastspiel bei den Buffalos Berlin gewannen, stehen die Rhein Main Patriots neben den „Büffeln“ aus der Hauptstadt als zweiter Absteiger fest. Für die Highlander geht es schon am Sonntag mit dem Nachholspiel gegen die Rockets Essen weiter, die sich am Samstagabend 10:7 durchsetzten und die Tabellenführung zurückeroberten.

Highlander-Tore: Bruch (10), Svejda (6), Elzner (4), Hauters (2), Nördershäuser, Mrzyk, Heckmann, Stein (je 1)

Wenige Stunden zuvor stießen die Sauerland Steel Bulls das Tor zum Play-Off-Halbfinale im Kampf um den Erstliga-Aufstieg weit auf. In einer engen Partie setzten sich die „Bullen“ aber letztlich verdient 12:10 beim HC Merdingen auf dem schwierig zu bespielenden Boden des neu überdachten Außenplatzes durch. Das Team um Spielertrainer Sascha Jacobs steckte selbst den fast schon obligatorischen Fehlstart gut weg, bewies in der Folge tolle Moral und übernahm zunehmend die Kontrolle.

Die Entscheidung zugunsten der Bergstädter fiel allerdings erst wenige Minuten vor Schluss: Bernad und Jacobs gelangen die entscheidenden Treffer zum Sieg. Damit haben die Steel Bulls schon in einer Woche die große Chance, mit einem Sieg im Heimspiel den Einzug ins Semifinale perfekt zu machen.

Steel Bulls-Tore: Krause (3), Reinke, Bernad, Jacobs (je 2), Buchwitz, Grünschläger, Zahn

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