Inline-Skaterhockey

Mit "voller Kapelle" zum Meister

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Hütet in Kaarst das Highlander-Tor: Robert Engelmann.

Lüdenscheid – Vier Punkte nach vier Spielen, nur Platz sieben und dazu schon 36 Gegentore: Keine Frage, Inline-Skaterhockey-Erstligist Highlander Lüdenscheid ist alles als optimal aus den Startlöchern gekommen. Zuletzt blieb das Fonso-Team bei der 7:8-Niederlage gegen Bissendorf nach Penalty-Schießen nach starkem Beginn und trotz ordentlicher Besetzung spielerisch noch vieles schuldig. Nicht die besten Voraussetzungen, wenn die „Schotten“ am Samstag beim Erzrivalen und Deutschen Meister Crash Eagles Kaarst gastieren (18.30 Uhr, Stadtparkhalle).

Ein Duell der Enttäuschten, erwischte es doch auch die „Adler“ vom Niederrhein vergangene Woche gegen den HC Köln-West (5:6) erstmals in dieser Saison. In erster Linie aber ist es heute das erste Wiedersehen beider Teams seit dem Skandal-Spiel am 13. Oktober, als sich Spieler beider Lager nach Spielschluss eine Massenkeilerei lieferten. 

Als Mitauslöser hatten die Bergstädter seinerzeit den Kaarster Ex-Coach Georg Otten ausgemacht, der ob des Kaarster 11:10-Sieges nach Verlängerung triumphierend auf die Fläche gesprungen war und in Richtung Highlander die Siegesfäuste geballt hatte. Die Folge: Highlander-Goalgetter Jiri Svejda, in der Menge wohl ebenfalls provoziert, sah nachträglich Rot und wurde für drei Spiele auf „Eis“ gelegt. Otten-Sohn Moritz erhielt später ebenso die Rote Karte, durfte im Play-off-Halbfinale zunächst aber noch mitwirken, ehe er dann doch noch aus dem Verkehr gezogen wurde. Mit dem Sieg gegen die Highlander ebneten die Crash Eagles jedenfalls ihren Weg zum zweiten Meistertitel in Serie. 

Keine Frage, das Spiel ist sicherlich alles – außer ein gewöhnliches. Dabei hat sich Eagles-Trainer Georg Otten, zugleich Vorsitzender des Vereins, nach dem Titelgewinn 2018 von der Trainerbande verabschiedet. Mit Markus Petau und Bastian Dietrich sowie „Co“ Volker Evertz leitet nun ein Trio die sportlichen Geschicke von der Bank aus. Auch in dieser Spielzeit durchaus schon wieder mit Erfolg. 

Die Highlander können in Kaarst personell beinahe aus dem Vollen schöpfen, allerdings kündigt Trainer Toni Fonso, dem vor allem die Defensive zuletzt gar nicht gefallen hat, Umstellungen in den einzelnen Reihen an. „Im Moment sind wir eine Schießbude“, stellt Fonso fest und gab seine Enttäuschung nach der Heimpleite gegen Bissendorf unumwunden zu. 

Im Tor der Highlander wird am Samstagabend erneut Robert Engelmann stehen – Jonas Mohr steht aufgrund von Rückenproblemen am Niederrhein gar nicht zur Verfügung. Sven Rotheuler klagt zwar auch über Knieprobleme, wird allerdings trotzdem als zweiter Keeper mitfahren in die Stadtparkhalle.

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