Neun Ausfälle nicht zu kompensieren

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Traf in Düsseldorf zweimal: André Bruch.

Düsseldorf - Toll gekämpft, lange Moral bewiesen, doch am Ende war der Ausfall von neun Spielern für die Highlander Lüdenscheid eine zu hohe Hypothek: Die „Schotten“ unterlagen am Abend den Düsseldorf Rams im Sportpark Niederheid mit 8:14 (1:2, 5:6, 2:6)-Toren und mussten den Aufsteiger damit in der Tabelle gewähren lassen.

Die Ausgangslage im Hinblick auf die Play-Offs bleibt zumindest für eine Nacht die gleiche: Sollten die Crash Eagles Kaarst am Sonntag gegen Duisburg verlieren, haben die Highlander das Viertelfinal-Ticket gelöst. 

In einem zwar nicht unbedingt hochklassigen, dafür allein aufgrund der Torflut recht kurzweiligen und verbissen geführten Duell der Tabellennachbarn gaben die Hausherren aus der Landeshauptstadt von Beginn an den Takt vor. Wieselflink auf den Beinen, dazu wie eine Klette am Mann – die Rams waren genau der Gegner, den die dezimierten „Schotten“ gerade nicht gebraucht hatten. Über 2:1 legte der Aufsteiger vom Rhein eine 4:1-Führung vor. 

Nur zweimal – bei 4:3 und 5:4 – schnupperten die Highlander noch an einem Ausgleich, ehe Düsseldorf mit einem Zwischenspurt in der zweiten Hälfte des zweiten Drittels auf 8:4 davonzog. Eine fünfminütige Überzahl im letzten Drittel nutzte das Mayer-Team zwar, um noch einmal auf 7:9 heranzukommen, mit drei Toren in exakt 59 Sekunden stießen die „Widder“ die Highlander dann aber endgültig von der Klippe.

Zu allem Überfluss hatte sich mittendrin mit Mads Tolstrup Nielsen auch noch der dänische Neuzugang der Highlander auf der Torhüter-Position verletzt: Der 32-Jährige, der bis dahin ein unaufgeregtes, abgeklärtes Debüt für die Bergstädter hingelegt hatte, verdrehte sich nach einem Zusammenprall mit Düsseldorfs Matzken nach dessen Tor zum 4:1 das Knie, probierte es zwar nochmal, musste aber dann aber nach 36 Minuten für Reserve-Goalie Eberwein weichen. Der Verdacht auf eine Kreuzbandverletzung stand nach ersten Erkenntnissen am Abend zumindest im Raum. 

Highlander: Nielsen (1.-36.), Eberwein (ab 36.) – Elzner, Otters, Svejda, Nördershäuser, Stein, Bruch, Heckmann, Hauters, Mrzyk – Tore: Svejda (3), Bruch (2), Stein (2), Nördershäuser

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