Inline-Skaterhockey

Lang: "Bei uns muss alles stimmen"

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Kehrt in den Kader der Highlander nach selbst verordneter Pause zurück: Jonas Mohr. 

Lüdenscheid - Acht Spieltage vor Abschuss der Hauptrunde in der 1. Bundesliga haben sich die Highlander Lüdenscheid eine sehr ordentliche Ausgangslage im Kampf um die Playoff-Plätze geschaffen. Drei Siege in Serie spülten die „Schotten“ hinauf bis auf Platz fünf – und den gilt es am Samstag in einem echten Topspiel zu verteidigen: Mit dem HC Köln-West gibt eines der Topteams des vergangenen 15 Jahre seine Visitenkarte in der Bergstadt ab.

Erstes Bully in der BGL-Halle ist wie am Vorsamstag schon um 13 Uhr. Das Duell zwischen den „Schotten“ und Domstädtern ist das Topspiel des Wochenendes: Der Fünfte empfängt den Dritten, das nach Krefeld und Kaarst und mit jenen Kölnern drittstärkste Heimteam (18 Zähler aus sieben Spielen) empfängt die punktstärkste Auswärtsmannschaft (15 Punkte aus sechs Spielen). 

Hier die Highlander, mit der zweitbesten Tordifferenz der Liga und der drittbesten Defensive ausgestattet, treten mit dem Selbstvertrauen aus drei Siegen in Folge an. Die Rheinos des HCK kommen gar mit der Empfehlung von sechs Erfolgen am Stück. Keine Frage, das Skaterhockey-Publikum erwartet ein echtes „Schmankerl“. Dabei wollen die Highlander vieles besser machen als in der Vorsaison: Nahezu chancenlos gingen sie damals am 2. Spieltag mit 4:8 unter. „Das ging voll in die Buchse. Wir waren sehr defensiv eingestellt“, erinnert sich Highlander-Coach Carsten Lang naturgemäß ungern. 

„Eventuell ein Ansatz, Samstag taktisch etwas zu ändern“, will sich der Mendener jedoch nicht allzu sehr in den Matchplan schauen lassen. „Ganz klar: Für mich ist Köln einer der Favoriten auf den Titel. Deshalb muss bei uns alles stimmen“, schwört Lang ein, geht aber durchaus optimistisch ins Duell mit den Rheinländern um das Top-Trio Kai Esser, Robin Weisheit und David Weisheit, die auch in dieser Saison dem Kölner Spiel wieder ihren Stempel aufdrücken (schon 117 Scorerpunkte): „Wir sind seit einigen Wochen sehr diszipliniert, treten gut auf der Fläche auf und haben ein gutes Teamgefüge“, stimmt Lang die Entwicklung der vergangenen Wochen sichtlich froh. 

„Ich sage immer wieder, dass wir unsere Heimspiele gewinnen wollen – das gilt natürlich auch für Köln. Wir wollen auf Play-off-Kurs bleiben.“ Dabei wird das Trainerduo Lang/Fonso sehr wahrscheinlich auf die gleiche Formation zurückgreifen können, die am Wochenende sechs Zähler aus den beiden Partien gegen Oberhausen und Düsseldorf einspielte. 

Goalie Jonas Mohr kehrt nach wochenlanger Pause, die er sich aus privaten Gründen selbst erbat, allmählich zurück, wird sich aber wohl hinter Sven Rotheuler anstellen müssen (Lang: „Für mich der beste Torwart der Liga“). Auch Colin Dehnke wird nach kurzer Verletzungspause wieder mitwirken können, für Routinier Mirko Reinke kommt ein Einsatz dagegen noch zu früh. 

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