Dustin Demuth steht vor Debüt bei „Schotten“

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Für Dominik Seuster und die Highlander zählt heute gegen den Aufsteiger aus Düsseldorf nur ein Sieg.

Lüdenscheid - Das Formbarometer zeigte zuletzt nicht zwingend nach unten, die Ergebnisse waren allerdings jeweils unbefriedigend. Grund genug für Erstligist Highlander Lüdenscheid, im Heimspiel gegen Aufsteiger Düsseldorf Rams (Samstag, 18 Uhr, Heidehalle in Iserlohn) in die Erfolgsspur zurückzukehren.

Ein Sieg ist nahezu Pflicht für die „Schotten“ im Kampf um die Play-Off-Plätze, denn angesichts der beiden Niederlagen gegen Uedesheim (11:12) und Köln (4:5) ist der Vorsprung auf den ersten Nicht-Play-Off-Plätze auf drei Zähler geschmolzen. „Klar, dass wir wieder gewinnen wollen“, sehnt auch Highlander-Coach Stephan Mayer den nächsten Sieg herbei, hat den Gegner aus der Landeshauptstadt aber durchaus „auf dem Zettel“.

Zwar hat der Traditionsverein aus dem Rheinland seine glorreichen Zeiten (acht Meisterschaften, neun Pokalsiege) längst hinter sich, nach dem bitteren Gang durch die Zweitklassigkeit trägt die erfolgreiche Jugendarbeit der Rams jedoch allmählich Früchte. „Ein technisch gutes ausgebildetes Team“, weiß Mayer. Obendrein waren die „Widder“ Nutznießer eines Eishockey-Transfers: Marcel Brandt, der in der DEL von Straubing nach Düsseldorf zur DEG gewechselt war, tauschte auch im Skaterhockey-Bereich das Trikot des bayrischen Vertreters IHC Atting gegen das der Rams ein. Helfen konnte der 23-jährige Stürmer seinem neuen Team bislang noch nicht allzu sehr. Erst ein Mal (1 Tor/1 Vorlage) stand Brandt für die Rams auf dem Feld, nachdem ihn ein schwerer Motorradunfall außer Gefecht setzte. Gegen Duisburg gehörte er schon wieder zum Kader, heute bestreitet der Dingolfinger sein zweites Spiel von Beginn an.

Ein Quintett droht auszufallen

Bei den Bergstädtern zählte vor allem die in den Heimspielen zuletzt zunehmende Anfälligkeit bei Tempogegenstößen nach Ballverlusten im eigenen Angriff noch einmal zu den Trainingsschwerpunkten, sind die taktisch oft ungestümen Vorwärtsaktionen dem Coach ein Dorn im Auge. Mayer muss heute im schlimmsten Falle allerdings auf ein Quintett verzichten: Neben dem gesperrten Bruch fallen Stein (privat) und Orendorz (Eishockey-Trainingslager) definitiv aus, hinter Kapitän Falk Elzner und Goalgetter Jiri Svejda (privat) stehen dicke Fragezeichen. Dafür melden die Highlander inzwischen Vollzug bei Dustin Demuth: Der 21-jährige Stürmer, auch beim Eishockeyteam der Hammer Eisbären aktiv, könnte heute seine Debüt geben.

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