Mit Bruch noch mehr Optionen für das Duisburg-Spiel

Falk Elzner und Jonas Mohr wollen auch die Duisburger Offensive heute gut im Griff haben. Foto: Krüger

Lüdenscheid - Stephan Mayer sprach gerade mit zufriedenem Lächeln über die Moral in seiner Mannschaft, da hallte Jubel aus dem Kabinengang auf die Spielfläche in der Sporthalle des Bergstadt-Gymnasiums. Zu einem besseren Zeitpunkt hätten die Inline-Skaterhockey-Bundesligaspieler der Highlander Lüdenscheid nicht bestätigen können, was der Coach als Grund für die nächste starke Heimleistung der Blau-Weißen sah.

Von Axel Krüger

„Wir machen unser Spiel, wir trainieren gut, haben einen guten Team-Spirit“, waren für Mayer die Grundlagen für den 6:3-Erfolg am Donnerstagabend gegen die Bissendorfer Panther, dem die „Schotten“ nach Möglichkeit am Samstagabend ab 18 Uhr an gleicher Stelle wieder etwas Zählbares folgen lassen wollen. Zu Gast ist ein Tabellennachbar der Bissendorfer: Die Duisburg Ducks wollen ihrerseits Punkte aus dem Sauerland entführen, um ein Polster zu den Abstiegsplätzen zu schaffen.

Wort „Abstieg“ kann gestrichen werden

„Das Wort Abstieg können wir so langsam streichen“, war Stephan Mayer auch nach dem Heimsieg gegen die „Raubkatzen“ aus der Wedemark vorsichtig. Immerhin weisen seine Schützlinge zwölf Punkte Vorsprung auf einen Nicht-Play-off-Platz auf, stehen komfortabel mit 24 Punkten auf Platz vier. Im ersten Drittel, das mit 1:2-Toren allerdings an Bissendorf ging, war ihm auf Seiten der Gastgeber zu viel Phlegma im Spiel.

„Wir haben uns dem lahmen Tempo der Panther angepasst“, war für Mayer der Kardinalfehler in den ersten 20 Minuten. Darauf reagierte der Trainer noch während des ersten Drittels mit einer Umstellung, beorderte die Einzelkönner Jiri Svejda und Matti Stein zusammen auf die Fläche. Gegen die Duisburger, ehemaliger Serienmeister im Inline-Skaterhockey, kehrt André Bruch in den Kader der Highlander zurück, ansonsten stehen die Spieler vom Donnerstagabend zur Verfügung. Für den Trainer sind das genug Optionen, der Niederländer Robert Eefting werde unter diesen Voraussetzungen nicht angefordert, so Mayer.

Ducks sind Spezialisten für knappe Resultate

Auf die leichte Schulter nehmen will der Coach die „Enten“ aber nicht, sind die Spieler vom Niederrhein doch Spezialisten für knappe Ergebnisse. Gleich sechs Partien mit Beteiligung der Ducks in dieser Saison endeten mit nur einem Tor Differenz.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare