Ohne Otters, Orendorz und Svejda

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Auch Jiri Svejda (rechts) fehlt am Samstag im Heimspiel gegen den Meister aus Kaarst. Die Chancen auf Big Points im Abstiegskampf stehen für die Highlander in der BGL-Halle schlecht.

Lüdenscheid – Das Aus im Halbfinale des ISHD-Pokals ist – wenn auch schwer – verdaut, die Blicke richten sich bei den Highlandern des LTV 61 nun wieder voll und ganz auf den Abstiegskampf in der 1. Bundesliga im Inline-Skaterhockey. Da empfangen die ganz und gar vom Abstieg bedrohten „Schotten“ drei Spielrunden vor Schluss den Deutschen Meister und Rivalen Crash Eagles Kaarst in der Sporthalle des Bergstadt-Gymnasiums (16 Uhr).

Rechnerisch ist für die Highlander bei fünf Punkten Rückstand auf das rettende Ufer noch alles drin, allein in eigener Hand haben es die Mannen um Kapitän Matti Stein nicht. Vielmehr ruhen die Hoffnungen bei den Sauerländern auf dem schweren Restprogramm der auf Platz neun notierten Commanders Velbert, den Stein selbst in den verbleibenden Spielen in Köln und Essen sowie gegen Kaarst keinen Punkt mehr zutraut. Selbst müssten die Highlander dann aber dank des besseren Vergleichs gegenüber den Commanders noch fünf eigene Zähler holen. Das Spiel am Samstag gegen den Meister aus Kaarst zähle dabei, so Matti Stein, nicht zu denjenigen, auf dem die Hoffnungen auf eine Ausbeute ruhten.

Zumindest Mohr mit von der Partie

Denn: Die Personaldecke vor dem Duell gegen den Tabellendritten, gegen den die Highlander im Hinspiel eines ihrer besten Saisonspiele ablieferten, ist dünn. Neben Kleinschmidt und Bialke treffen die trainerlosen „Schotten“ vor allem das Fehlen ihres Goalgetters Jiri Svejda (Urlaub) schwer, auf ein zweites Spiel ihres „Urgesteins“ Jonathan Otters müssen die Bergstädter ebenfalls noch vergeblich warten (Klassenfahrt). Weiterhin hat sich das Kapitel Kevin Orendorz nach nur zwei Ligaspielen und einem Pokaleinsatz für die Highlander auch schon wieder geschlossen. Die mit vielen Hoffnungen verknüpfte Verpflichtung des ehemaligen DEL-Profis war angesichts der nur kurzen Eingewöhnungszeit den Erwartungen gar nicht erst gerecht geworden, bevor für ihn jetzt schon wieder die Vorbereitung auf dem Eis ansteht.

Glücklicherweise für die Highlander entpuppte sich die im zweiten Drittel gegen Iserlohn erlittene Fingerverletzung bei Jonas Mohr – ein Teil der Fingerkuppe ist ab – als nicht so gravierend, der Goalie konnte unter der Woche schon wieder trainieren. Dennoch ist die Marschroute für klar: Die Highlander werden alles daran setzen, um hinten die Schotten dicht zu halten, so lang es geht, um vereinzelte Nadelstiche zu setzen. Vorne sollen es dann bestenfalls Roy Prince und André Bruch richten – die führen beim Tabellenzehnten derzeit immerhin die interne Scorerliste an.

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