Inline-Skaterhockey, 1. Bundesliga

Nur ein Punkt gegen Bissendorf

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Roy Prince (links) im Zweikampf mit Kai-Arne Reiffen: Die Highlander lieferfen Bissendorf ein enges Match, verloren am Ende aber knapp.

Lüdenscheid – Die Highlander Lüdenscheid müssen weiter auf ihren zweiten Saisonsieg warten: Der Bergstädter Erstligist unterlag am Sonntag im Nachholspiel den Bissendorfer Panthern mit 7:8 (2:1, 2:2, 3:4, 0:1) nach Penaltyschießen, musste sich nach durchwachsener Vorstellung mit einem Zähler bescheiden.

Dabei waren die Highlander mit großen Erwartungen ins dritte Heimspiel gegangen, zumal Trainer Fonso wieder auf Torjäger Jiri Svejda und die Bruch-Brüder Tim und André zurückgreifen konnte. Im ersten Drittel lieferten die Hausherren auch noch eine dominante Leistung ab, gingen durch Svejda auch hochverdient in Führung (10.). In doppelter Überzahl legte Stein das 2:0 nach (17.), dennoch zu wenig in Anbetracht der Lüdenscheider Überlegenheit, zumal Strasser noch der Anschluss gelang (18.). Das Niveau des ersten Abschnitts konnten die Highlander jedoch nicht halten. 

Zwar kehrte nach Svejdas Überzahltreffer kurz nach Wiederbeginn etwas Ruhe ein, doch der Gast zeigte sich nun deutlich präsenter. Scheiterte Strasser zunächst noch an der Querstange (27.) sowie an Engelmanns Fanghand (28.), schlug Faber in Überzahl brachial zu (31.). Noch gelang den Highlandern in Person von R. Prince die richtige Antwort (4:2/34.), doch warfen weitere Strafzeiten die „Schotten“ aus der Bahn. 

Unglücksrabe Engelmann

Die doppelte Hinausstellung von Svejda und A. Bruch nutzte erneut Faber zum erneuten Anschluss (36.), ehe eine Fünfminutenstrafe gegen T. Bruch wegen Kniechecks die Wende im letzten Drittel herbeiführte. Der Gast ging mit 5:4 in Front, kurze Zeit später glich Stein wieder aus. Das Spiel lebte nun von seiner Spannung, und die Highlander hatten den zweiten „Dreier“ der Saison fest im Blick, als R. Prince und A. Bruch das 7:5 besorgten (55./56.). 

Der starke Engelmann wurde dann aber zum Unglücksraben, als die Kugel nach Baudes Distanzschuss von der Hintertorbande an die Schoner des Goalies und von dort ins Tor prallte. Strasser vermieste die Highlander-Party dann noch vollends: Erst netzte der Nationalspieler zum 7:7 ein, dann wurde er im Penaltyschießen neben dem dreimal glänzend parierenden Sellmann zum Matchwinner.

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