Inline-Skaterhockey

Das Comeback des Lehrers macht den Highlandern Mut

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Comeback: Jonathan Otters.

Lüdenscheid – In der Erstliga-Existenzangst ziehen die Inline-Skaterhockeycracks der Highlander Lüdenscheid alle Register und bringen einen womöglich letzten Trumpf aufs Parkett. Vor dem richtungsweisenden Duell mit den Commanders Velbert (Samstag, 16 Uhr, Sporthalle des Bergstadt-Gymnasiums) haben die Hausherren nach fast zweijähriger Pause Verteidiger-Routinier Jonathan Otters reaktiviert.

„Er will und er wird uns sofort weiterhelfen“, ist „Schotten“-Kapitän Matti Stein von den Qualitäten des 31-jährigen Lehrers, der zuletzt schon für einige Trainingseinheiten aufs Parkett zurückgekehrt war, überzeugt. Ansonsten wollen die Bergstädter nicht mehr viel herumreden, sondern Taten folgen lassen. Denn im Abstiegskampf steht den Higlandern bei schon sechs Punkten Rückstand zum rettenden Ufer das Wasser buchstäblich schon bis zum Hals. 

„Die Stimmung ist dennoch nach wie vor gut, aber wir haben in den letzten Begegnungen gesehen, dass es offensichtlich ein Einstellungsproblem bei uns gibt, dafür ist nunmehr aber endgültig kein Platz mehr“, blickt Stein entschlossen nach vorn. Zwar sieht Stein bei den Gästen um Trainer Jan-Kristof Bedrna „eine hohe Eishockey-Qualität“, aber im Skaterhockey-Vergleich Vorteile bei den Highlandern: „Personell sind wir sicher stärker besetzt als Velbert, aber momentan scheinen wir für jeden Ligarivalen eine Art Wunschgegner zu sein,“ ärgert er sich über die letzten Auftritte. 

„Wir müssen endlich einmal wieder von der ersten Sekunde an Vollgas geben“, fordert er deshalb selbstkritisch von sich und seinen Teamkollegen und macht klar: „Wenn wir gegen Velbert verlieren, sind die Chancen auf den Klassenerhalt nur noch rein theoretischer Natur.“ 

Also wird es bei der Heimpremiere von Ex-Eishockeycrack Kevin Orendorz und dem Comeback von Jonathan Otters, der der Defensive vermisste Stabilität verleihen soll, allein um einen Heimdreier gegen die Commanders gehen. Die haben genau wie die Gastgeber selbst vier ihrer letzten fünf Begegnungen verloren und sind bei acht Zählern Vorsprung auf die Bergstädter, die bis auf Kleinschmidt in Bestbesetzung antreten, noch nicht aller Sorgen ledig. 

Ein Dreier, der nicht nur für einen Highlander-Aufwind im Ligabetrieb sorgen, sondern auch die Motivations-Stellschraube für das Pokalhalbfinale am nächsten Wochenende in Iserlohn nachjustieren könnte.

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