Inline-Skaterhockey

Für die Highlander beginnt in Paderborn eine neue Zeitrechnung

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Saisonstart mit den Highlandern in Paderborn: Matti Stein.

Lüdenscheid – Vorhang auf für ein neues Kapitel in der Historie der Highlander des LTV 61: Nach dem Abstieg des Inline-Skaterhockey-Teams aus der 1. Bundesliga und dem Verzicht auf einen Start in der 2. Bundesliga beginnt am Samstag um 14.30 Uhr für die 1. Mannschaft der Schotten in der Bistumsstadt Paderborn die Regionalliga-Saison 2020.

Eine Saison, in die die Bergstädter als Topfavorit auf den Titel starten – natürlich, denn das Personal hat noch viel gemein mit jenem, das vor wenigen Monaten noch in der Erstklassigkeit um den Klassenerhalt kämpfte. Matti Stein, in der Vergangenheit Kapitän, Führungsspieler und zeitweilig Trainer des Teams, ist dennoch vor dem Gastspiel beim TV Paderborn vorsichtig. Zum einen deshalb, weil „wir uns in der Vergangenheit eigentlich immer ganz gut dem Gegner angepasst haben, wenn er schlecht gespielt hat...“ 

Zum anderen aber sagt Stein auch: „Ein paar gute Einzelspieler sind noch kein Garant für Erfolge in der Regionalliga. Was wir brauchen, das ist eine gute Mannschaftsleistung.“ Wenn er dies so feststellt, ist er gleichwohl guter Dinge, dass es etwas werden könnte mit einer guten Mannschaftsleistung. Zuletzt haben die 1. und 2. Mannschaft der Highlander in der Vorbereitung auf die Saison gemeinsam unter der Leitung von Jiri Svejda trainiert. Ingo Konietzka, Trainer der Landesliga-Reserve, hat Svejda machen lassen. 

Die Teams wachsen gut zusammen – auch in Paderborn werden Spieler aus der Reserve aushelfen. Auch deshalb, weil der Kader der Highlander zwar für Regionalliga-Verhältnisse sehr prominent, aber quantitativ keineswegs üppig besetzt ist. „Vielleicht wird es im Sommer noch Ergänzungen geben, aber erst einmal planen wir mit zwei Verteidigungs- und drei Sturmreihen. Das muss im Moment reichen“, sagt Matti Stein. 

Ohne Jonas Mohr und Tim Bruch

Auch wenn Jiri Svejda das Training leitet, so treffen die personellen Entscheidungen in Ermangelung eines Cheftrainers doch Svejda und Stein gemeinsam mit Mirko Reinke und Jonathan Otters – dieses Quartett ersetzt den starken Mann an der Schotten-Bande. In Paderborn muss das Quartett direkt zwei Leistungsträger ersetzen: Sowohl Jonas Mohr als auch Tim Bruch sind verhindert. 

Das Tor wird somit Marc Mannstein aus der Reserve hüten. Daneben soll es die Mischung aus bundesliga-erfahrenen Kräften – Svejda, Stein, Reinke, Otters, Seuster, Dürnhöfer und André Bruch – und nachdrängenden Spielern wie Maximilian Anlauf, in der vergangenen Saison viertbester Scorer in der Landesliga Westfalen, machen gegen die Gastgeber, die mit den Ex-Highlandern Jonas Wortmann, Alex Wille und Philipp Brinkmann zu den stärkeren Mannschaften der Regionalliga Mitte gezählt werden. Favorit sind die Gäste in diesem Kräftemessen allemal – jetzt müssen sie dieser Rolle nur noch gerecht werden.

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