Die Highlander „brennen“ vor dem Doppelspieltag

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Alexander Wille sieht Vaterfreuden entgegen und steht den Highlandern bei der Doppelaufgabe nicht zur Verfügung.

LÜDENSCHEID - „Alle sind heiß, dass es endlich wieder los geht!“ Carsten Lang, Trainer des Skaterhockey-Erstligisten Highlander Lüdenscheid, und seine Mannen brennen nach vierwöchiger Pause geradezu vor Tatendrang. Zeit, sich „auszutoben“, haben sie indes reichlich, steht für die „Schotten“ ein ganz unbequemes Doppelspielwochenende an.

Am Samstagabend gastieren die Bissendorfer Panther zum ersten Aufeinandertreffen der Saison im BGL (18 Uhr), am Sonntag reisen die Highlander zum wiedererstarkten Kellerkind Uedesheim Chiefs (16 Uhr, Bezirkssporthalle Neuss, „ChiefsGarden“).

„Zwei Drittel liegen hinter uns, „jetzt geht es aber erst richtig los. Jetzt geht es um Alles“, ist Lang zwar mächtig stolz auf das bisher Geleistete, doch wollen die Highlander am Ende der Meisterschaftsrunde auch die Ernte der guten Saat einfahren.

„Am Ende wird abgerechnet. Es gibt keine einfachen Spiele, jeder muss bereit sein“, will Lang aus seinen Schützlingen noch einmal das Maximale herausholen. Mithelfen kann dabei Rückkehrer Marlon Czernohous aber noch nicht. Der jüngst zurückgeholte Stürmer befindet sich nach einem Riss des Syndesmosebandes noch in der Reha-Phase, steht frühestens in den letzten Partien der Saison zur Verfügung.

„Wir hatten noch eine Lizenz frei. Warum sollten wir die verschenken“, begründet Lang den Transfer mit Blick auf das neue Reglement, nach dem nur 25 Spieler pro Saison eingesetzt dürfen, jeder weitere ein Strafgeld kostet.

Czernohous gegen seinen Ex-Verein

Czernohous freilich wird damit auch nicht auf seine Ex-Mannen aus Bissendorf stoßen, die heute im siebten Jahr in Folge im BGL zu Gast sind – voraussichtlich wieder lautstark unterstützt von der Trommlergruppe „Drumline“. Die Panther haben sich nahezu klammheimlich als drittstärkstes Team der Liga etabliert, „die wollen oben dran bleiben. Bissendorf zählt zu einer der Top-Mannschaften“, ist auch Langs Wertschätzung für die „Raubkatzen“ nicht gering.

Auch das vor Saisonbeginn so hoch gewettete Team aus Uedesheim hat sich inzwischen von seiner unerwarteten Durststrecke wieder etwas erholt und landete pünktlich vor dem Duell morgen gegen die Highlander einen Kantersieg gegen Krefeld.„Die sind wieder richtig ins Rollen gekommen und haben mit Marcel Mörsch die richtige Trainerwahl getroffen“, so Lang über den langjährigen Kapitän der Uedesheimer, der quasi über Nacht zum Cheftrainer umfunktioniert wurde, aber die Chiefs wieder auf Kurs brachte.

Kein ganz einfaches Wochenende also für die Highlander und ihren Coach, der allerdings personell aus dem Vollen schöpfen kann. Nur auf den werdenden Vater Alexander Wille muss er verzcihten.

Tim Viebahn

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