Inline-Skaterhockey

Frohe Kunde: Highlander treten 2020 im Europapokal an

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Matti Stein freut sich mit den Highlandern auf den Europapokal.

Lüdenscheid – In der 1. und 2. Bundesliga werden die Highlander des LTV 61 im Jahr 2020 nicht vertreten sein, doch dafür dürfen sie im Europapokal antreten.

Mit den Highlandern Lüdenscheid ging es in diesem Jahr eigentlich nur steil bergab: Erst der Abstieg aus der 1. Bundesliga im Inline-Skaterhockey nach 13 Jahren Zugehörigkeit, kurz darauf die Meldung über den Verzicht auf die Teilnahme am Spielbetrieb in Liga zwei. 

Im Pokalwettbewerb jedoch trumpften die „Schotten“ lange Zeit groß auf, wurden auf ihrem Weg im Finale erst im Halbfinale vom Kreisrivalen Samurai Iserlohn gestoppt. 

Die Teilnahme an der Runde der letzten Vier, sie hat den Highlandern nun allerdings das Tor zum Europapokal geöffnet: Die Bergstädter werden in der Saison 2020 – dann als Regionalligist – die deutschen Farben im Europapokal der Pokalsieger vertreten. Der steigt aller Voraussicht nach am Wochenende 20./21. Juni in Essen. Für die Cracks des LTV 61 ein frohe Kunde zur Vorweihnachtszeit. 

Rockets Essen holen sich Meistertitel

Deutsche Meister 2019 sind derweil die Rockets Essen: Sie setzten sich am Sonntag im hochspannenden, hitzigen dritten Finale bei Titelverteidiger Crash Eagles Kaarst 12:10 (5:1, 4:5, 3:4) durch und haben die Krone im deutschen Skaterhockey wieder zurückerobert. Im nahezu perfekten Auftaktdrittel legten die Petrozza-Schützlinge in der Kaarster Stadtparkhalle eine 5:1-Führung vor. Dreimal Lenz, Breves und Schneider trafen für die „Raketen“ bei einem Gegentor von Dietrich. 

Die Hausherren bliesen im Mittelsektor zur Aufholjagd (4:5, 6:7), mussten den Gast zum Ende hin aber wieder bis auf 6:9 entkommen lassen. Auch Lufts Tor zum 6:11 bedeutete noch nicht die Entscheidung, weil sich Kaarst bis sieben Minuten vor dem Ende noch einmal auf 10:12 heranarbeitete. 

Zeit blieb war noch genug vorhanden, doch zum Erfolg kamen die Crash Eagles nicht mehr. Stattdessen ging es zwischen den Spielern „rund“, hagelte es vier fünf Minuten-Strafen und die Rote Karte für Essens Ersatzgoalie Storb wegen Faustschlägen. Dem anschließenden Essener Freudentaumel tat dies indes keinen Abbruch.

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