Inline-Skaterhockey

Highlander starten in die Play-offs

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Wieder die Crash Eagles Kaarst: Wie schon 2016 und 2017 treffen die Highlander des LTV 61 um Jiri Svejda (Foto) im Viertelfinale der Play-offs auf den Gegner vom Niederrhein. Die erste Partie findet heute um 18.15 Uhr in Kaarst statt.

Lüdenscheid - „Wenn wir den Champion schlagen wollen, dann müssen wir wie ein Champion spielen“: Mit einer Portion Zuversicht und noch größerer Vorfreude gehen Trainer Carsten Lang und die Highlander Lüdenscheid sie an, die Play-offs 2018 um die Deutsche Meisterschaft im Inline-Skaterhockey.

Der Gegner im Viertelfinale hat sich inzwischen zum Rivalen aufgeschwungen – dem Titelverteidiger Crash Eagles Kaarst haben die „Schotten“ in diesem Jahr allerdings das Prädikat „Wunschgegner“ verliehen. Start in die K.o.-Phase am Niederrhein ist am Samstag um 18.15 Uhr in der Kaarster Stadtpark-Halle. 

Zum dritten Mal in Folge treffen beide Teams schon im Viertelfinale aufeinander. Zweimal waren die „Adler“ für das Team von Carsten Lang und Toni Fonso Endstation. Und auch in dieser Spielzeit hatten die Highlander in beiden Spielen in der normalen Runde jeweils das Nachsehen. Keine Frage, die Crash Eagles sind der Favorit in dieser „Best-of-three“-Serie. 

„Wir sind bereit und wir wissen, was uns erwartet“, sieht Carsten Lang seine Schützlinge gewappnet. „Die Jungs wissen, dass sie in dieser Saison wirklich etwas erreichen können.“ Für den 47-Jährigen werden „Feinheiten“ den Unterschied machen: „Wir dürfen nur nicht übermotiviert zu Werke gehen, sondern müssen auch in hitzigen Phasen einen kühlen Kopf bewahren.“ Spielerisch können die Highlander der hervorragend eingespielten, mit zahlreichen Talenten und hochklassigen Einzelspielern besetzten Otten-Truppe nur annähernd das Wasser reichen, „wir kommen mehr über den Kampf ins Spiel.“ 

Und mit dem nötigen Kampfgeist, einer entsprechenden Einstellung und Disziplin wollen die Bergstädter dem Meister in den maximal drei Spielen den Schneid abkaufen. Kaarst genießt als Tabellendritter der Hauptrunde Heimrecht, wäre im Falle eines Unentschiedens nach zwei Spielen also erneut Hausherr. Darauf legt Lang jedoch nicht allzu viel Wert. „Die letzten Spiele sprechen für uns. Wir haben die letzten fünf Auswärtsspiele gewonnen“, sagt Lang. 

Das erste Saisonziel haben die Highlander mit dem Einzug in die Play-offs erreicht, nun wollen sie den nächsten Schritt gehen. Der Weg, er soll noch ein weiter werden. „Wir können etwas erreichen – das ist keine Utopie“, umreißt Lang so manchen Highlander-Traum, „dafür treten wir alle an.“ Auf wen das heute genau zutrifft, dahingehend lässt sich der Trainer einmal mehr nicht in die Karten schauen. Nur so viel: „Wir haben unser Gefüge gefunden und sind sehr gut besetzt.“ Es ist eine Kampfansage – in Richtung des neuen Wunschgegners.

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