Inline-Skaterhockey, 1. Bundesliga

Highlander im Topspiel beim Meister

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Gespannter Blick aufs Topspiel: Maikel Prince.

Lüdenscheid - Das Spitzenspiel des 8. Spieltags in der 1. Inline-Skaterhockey-Bundesliga steigt am Samstag am Niederrhein: Ab 17 Uhr findet in der Stadtparkhalle in Kaarst das Verfolgerduell zwischen den Crash Eagles und den Highlandern Lüdenscheid statt.

Der um einen Punkt besser gestellte Dritte gastiert beim Vierten. Keine Frage, die Vorfreude ist groß. Die Teams kennen sich bestens: Zweimal hintereinander standen sich „Adler“ und „Schotten“ in den Play-off-Viertelfinals in jeweils drei Spielen gegenüber, lieferten sich packende Duelle, zuletzt mit besserem Ausgang für Kaarst. 

2017 holte sich das Otten-Team dann auch verdient die Deutsche Meisterschaft. Drei Spiele, drei Siege – auch ohne die großen spielerischen Glanzpunkte sind die Highlander daheim in dieser Saison bislang eine Macht. Auswärts wird der gute Eindruck der Mannen von Carsten Lang und Toni Fonso ein Stück weit getrübt. In Oberhausen gelang Kapitän Matti Stein & Co bis dato der einzige Sieg auf fremdem Terrain. In Essen und Köln kassierten die Bergstädter dagegen hohe Niederlagen. 

Und nun in Kaarst? „Gegen Köln und Essen haben wir gegen zwei Topmannschaften gespielt, jetzt kommt gleich die nächste dazu“, schwingt bei Trainer Carsten Lang allerdings mehr Vorfreude als Angst vor dem Gegner mit. „Kaarst ist läuferisch und offensiv stark“, zollt er dem Meister nach wie vor größten Respekt. „Wir werden uns allerdings nicht verstecken und wissen, wie wir sie verwunden können, auch wenn an einem solchen Tag alles stimmen muss“, schwört Lang seine Schützlinge ein. 

„Kompakt stehen und viel Laufbereitschaft mitbringen, und Kaarst selbst bei einem Rückstand nicht davon ziehen lassen“ – so wollen die Schotten das Spiel so lange wie möglich offen halten, um gar den finalen Stich zu setzen. Dabei gilt es einmal mehr, die Kreise von Topscorer Timo-Fabian Dietrich einzuengen. Allein achtmal traf Dietrich in den Play-offs 2017 gegen die Highlander, bei denen es wie auf Kaarster Seite (von Berg/Urlaub) kaum Veränderungen im Vergleich zum Velbert-Spiel gibt: André Bruch fällt nach Finger-OP weiter aus, auch Routinier Mirko Reinke kann in Kaarst nicht mitwirken. Dafür ist Patric Schnieder erstmals wieder an Bord. 

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