Inline-Skaterhockey: Bundesliga

Die pure Einseitigkeit

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Nichts zu bestellen hatten die Sauerland Steel Bulls, hier mit Stefan Treser (rechts) beim Bully gegen Lukas Tinz, im Derby gegen die Highlander. Am Ende feierten die „Schotten“ in der Zöpnek-Halle einen 22:1-Kantersieg.

Iserlohn - Personell weiter arg dezimierte Sauerland Steel Bulls standen auch am Samstag in der Zöpnek-Halle im Derby gegen die Highlander Lüdenscheid auf gänzlichem verlorenem Posten, kassierten mit einem 1:22 (0:6, 1:9, 0:7) eine weitere herbe „Klatsche“.

Immerhin: Den Klassenerhalt hatten die „Bullen“ längst eingetütet, während es für die „Schotten“ am kommenden Samstag am finalen Hauptrunden-Spieltag (gegen Duisburg) im Fernduell mit Bissendorf und Iserlohn darum geht, vielleicht noch von Rang sechs auf fünf vorzustoßen. Klar aber ist: In den Playoffs geht es auswärts los. Von ihrer Bestbesetzung waren gleich beide Teams weit entfernt. Bei den Gästen fehlten unter anderem Kapitän Stein, die Gebrüder Bruch und Loecke, dennoch waren 13 Feldspieler an Bord. 

Die Hausherren hingegen mussten mit elf Feldspielern (darunter zwei Akteure aus der Reserve) und Broja als einzigem Keeper auskommen. Bereits nach 15 Sekunden eröffnete Reinke gegen seinen Ex-Klub den Torreigen, ein Schuss in den Winkel und ein Tor mit der Rückhand von Svejda bedeuteten dann schon nach zwei Minuten einen 3:0-Vorsprung. Als Svejda zum dritten Mal ins Schwarze getroffen hatte (10.), nahmen die „Bullen“ eine Auszeit, besser aber wurde es aus ihrer Sicht nicht. 

Stattdessen nutzte der starke Ortwein die erste Überzahl und eine weitere Chance, um die Führung auf 6:0 auszubauen, während Tambosi für die Steel Bulls noch eine Möglichkeit liegen ließ. Das muntere Toreschießen sollte auch im zweiten Drittel weitergehen, Svejda nach 19 Sekunden und Seuster nach Querpass von Dehnke schraubten das Ergebnis schnell weiter in die Höhe, Schmitten machte es dann bereits in Minute 27 mit dem 0:10 zweistellig. 

Immerhin: Die einzige Strafe gegen die Highlander (M. Prince) wussten die Steel Bulls aber wenigstens zu nutzen, Schäfer sorgte für das Ehrentor zum zwischenzeitlichen 1:11 (32.). Die Antwort der Gäste ließ jedoch nicht lange auf sich warten, keine Minute später machte Dehnke nach Vorarbeit seines nahezu beschäftigungslosen Goalies Rotheuler das Dutzend voll. 

Drei weitere Ortwein-Svejda-Kombinationen sorgten für den Pausenstand in Höhe von 15:1 für die Highlander. Im letzten Drittel überwand Svejda den nicht zu beneidenden Broja schon nach neun Sekunden, weitere Treffer von Seuster, Ortwein und R. Prince untermauerten die Überlegenheit der Highlander. Am Ende waren die „Bullen“ nur noch froh, dass diese Partie vorbei war... -an

SSB: Broja – Buchwitz, Krause, Streser, Jacobs, Cammann, Wieczorek, Schäfer, Tambosi, Otte, Zeitler, Zahn 

Highlander: Rotheuler, Engelmann (n.e.) – Unger, Reinke, Wille, Dehnke, Seuster, Schmitten, Kleinschmidt, Ortwein, Herling, Svejda, L. Tinz, M. Prince, R. Prince 

Schiedsrichter: Thomas Latocha (Bockumer Bulldogs)/Florian Klytta (Miners Oberhausen) 

Tore: 0:1 (0:15) Reinke (Svejda), 0:2 (1:46) Svejda (Reinke), 0:3 (1:55) Svejda (Reinke), 0:4 (9:38) Svejda (Schmitten), 0:5 (12:58/3-4) Ortwein (Reinke), 0:6 (17:10) Ortwein (Reinke), 0:7 (20:19) Svejda, 0:8 (21:50) Seuster (Dehnke), 0:9 (25:47) Ortwein (Svejda), 0:10 (26:43) Schmitten (Ortwein), 0:11 (29:21) Ortwein (Svejda), 1:11 (31:21/4-3) Schäfer (Zeitler), 1:12 (32:10) Dehnke (Rotheuler), 1:13 (32:48) Ortwein (Svejda), 1:14 (33:52) Svejda (Ortwein), 1:15 (36:59) Ortwein (Svejda), 1:16 (40:09) Svejda (Reinke), 1:17 (41:38) Seuster (Dehnke), 1:18 (46:05/3-4) Ortwein, 1:19 (46:41) R. Prince (L. Tinz), 1:20 (50:19) R. Prince (Unger), 1:21 (52:39) R. Prince, 1:22 (54:47/3-4) Seuster (Ortwein) 

Strafminuten: Sauerland Steel Bulls 14, Highlander Lüdenscheid 2

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